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Es wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Kurs abgeschlossen Die Entwicklung des Gesundheitswesens (172-10000)

ab Fr., 1.12., 19.00 Uhr
Dozent: Peter Lintner

Unser Gesundheitswesen bleibt ein Dauerbrenner in der gesellschaftlichen und politischen Diskussion. Die eigene Gesundheit, deren Erhalt oder Wiederherstellung, gehört für alle Menschen zu den wichtigsten Themen und auch zu den Besorgnissen. Mit dem Entstehen der modernen Industriegesellschaften sind Gesundheit und medizinische Versorgung zunehmend auch zu einer wichtigen politischen Frage geworden. Dabei war die Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung durch die bismarcksche Sozialgesetzgebung 1883 besonders prägend. Im Vortrag werden verschiedene Definitionen von Gesundheit beleuchtet und auf die Entwicklung des Gesundheitswesens eingegangen. Dabei ist festzustellen, dass der Gesundheitsbereich inzwischen zu einem sehr bedeutsamen gesellschaftlichen Teilsystem und Wirtschaftssektor geworden ist. Die Wichtigkeit des Gesundheitswesens wird in den kommenden Jahren noch weiter wachsen, denn mit der größeren Zahl älterer Bürger/innen wird auch der Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen ansteigen.

Musik, Dichtung, Architektur und Malerei des französischen Barock sind untrennbar mit dem feudal-aristokratischen Hofzermemonial von König Louis XIV verbunden. So, wie sich der legendäre "Sonnenkönig" das Staatswesen unterwarf ("L’état, c’est moi") und infolge dessen zum Inbegriff eines absolutistischen Herrschers wurde, hatten auch die Künste ausschließlich seiner Machtrepräsentation zu dienen und die in Anspruch genommene "Gottgleichheit" des Königs durch Wort, Ton und Bild anschaulich zu machen. Insbesondere die französische Musik dieser Zeit ist Träger einer explizit politischen Botschaft und wurde an vielen Höfen außerhalb Frankreichs nachgeahmt; speziell die "Französische Ouvertüre" wurde zum Prototypen der staatlichen Repräsentationsmusik im Absolutismus.
Das monarchische Bestreben von Louis XIV, künstlerische Symbole zu schaffen, ist mehr in der französischen Baukunst als in der Malereigeschichte verwirklicht worden. Neben den repräsentativen Bildnissen der Hofmaler entwickeln sich andere, vielgestaltigere Richtungen im Gegensatz zum höfischen Geschmack. Nikolas Poussin und Claude Lorrain vertreten mit klassischen Motiven eine neue Art idealer Landschaftsmalerei. Antoine Watteau, Hauptmeister und Begründer der Rokokomalerei, schuf eine Bildwelt, in der sich Wirklichkeit mit Traum und Komödie mischt: Motive galanter Feste in den Parks als Gegenbewegung zum steifen Pomp des Hofs. Ihm folgte Honoré Fragonard mit graziösen und pikanten Szenen. Die Werke von Jean Siméon Chardin - einer der großen Koloristen des 18. Jahrhunderts - mit häuslichen Themen des einfachen Bürgertums und Stilleben wurden noch von der klassischen Moderne bewundert.

Kurs abgeschlossen Künstlerische Freiheit: Was kann-darf-soll moderne Opernregie? (172-10011)

ab Di., 26.9., 20.00 Uhr
Dozent: Dr. Jörg Riedlbauer

Wie halten wir es mit der Künstlerischen Freiheit? Immer wieder wird dieses grundgesetzlich geschützte Recht hinterfragt - insbesondere dann, wenn eine neue künstlerische Arbeit irritiert, möglicherweise provoziert, vielleicht sogar verstört, auf jeden Fall aber herkömmliche Sicht- oder Hörgewohnheiten hinter sich lässt. Hinsichtlich der modernen Theaterregie entzünden sich solche Debatten fast regelmäßig, werden Begriffe wie "Werktreue" und "Regietheater" polemisch gegeneinander ausgespielt. Aus Anlass der Neuinszenierung von Ludwig van Beethovens "Fidelio" durch die Bürgeroper Biberach wird Volkshochschulleiter Werner Szollar mit der Biberacher Regisseurin der Neuinszenierung Corinna Palm, dem Theaterkritiker Günter Vogel, Regieassistentin Rebecca Bienek und Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer im Rahmen einer lebendigen und spannenden Podiumsdiskussion den Fragen zur künstlerischen Freiheit auf den Grund gehen. Eine gute Gelegenheit also, im Anschluss an die Fidelio-Premiere am 23. September in der Biberacher Stadthalle über das gesehene zu diskutieren oder aber auch neugierig zu werden auf die Folgeaufführungen am 27., 29. und 30. 9. jeweils um 19.30 Uhr.

Kurs abgeschlossen vhs-Filmseminar (172-10100)

ab So., 8.10., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Die Erfolgsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland ist mit zahlreichen Orten der Freiheit und der Demokratie verbunden. Sechs Filme erzählen über weltweit bekannte, aber auch weniger beachtete Orte, die für herausragende Ereignisse, politische Entscheidungen und für Demokratie stehen. In einer Mischung aus Dokumentarfilm und Reportage, geben die Filme den Protagonisten viel Raum für ihre persönliche Sicht der Orte: "Erinnern oder verdrängen?" (Die Berliner Mauer), "Es ist schon später, als du denkst" (Die Kirche in Proseken), "Ein Nadelöhr zwischen Ost und West" (Die Glienicker Brücke), Der Deutsche Bundestag, Das Läuten der Freiheit (Rathaus Schöneberg), Jüdisches Leben in Osnabrück (Synagoge Osnabrück).

Kurs abgeschlossen vhs-Filmseminar (172-10101)

ab So., 19.11., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Anhand der Auseinandersetzung zwischen einem Großinvestor und Kölner Bürgern um die zukünftige Nutzung eines ehemaligen Industrieareals beleuchtet dieser Film das gesellschaftliche Phänomen der Bürgerbeteiligung. Doch wer engagiert sich eigentlich wofür? Woran entzündet sich der Zorn der Bürger und mit welchen Mitteln kämpfen sie? Was geschieht, wenn die unterschiedlichen Interessen von Stadtverwaltung, Investoren und Anwohnern unvereinbar scheinen?

Kurs abgeschlossen vhs-Filmseminar (172-10102)

ab So., 10.12., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Als George W. Bush Präsident war, wurde Robert Redford zum politischen Filmemacher. Mit diesem Film präsentiert er ein spannendes Geschichtsdrama aus der Bürgerkriegszeit. Doch die Parallelen in die Gegenwart sind offensichtlich. 15. April 1865: Abraham Lincoln wird ermordet. Die Zivilistin Mary Surratt wurde vor einem Militärgericht angeklagt, weil sie als Mutter von John Surratt, einem Mittäter bei der Ermordung Lincolns, alle Verschwörer in ihrem Gasthaus über ein Jahr lang bewirtet hatte. Der Kriegsheld Frederick Aiken übernimmt ihre Verteidigung.

Keine Anmeldung möglich vhs-Filmseminar (172-10103)

ab So., 14.1., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Dies ist ein Dokumentarfilm der Schauspielerin Mélanie Laurent ("Inglorious Basterds") und des Autors und Aktivisten Cyril Dion. Der Film wurde in zehn Ländern gedreht, darunter u. a. Finnland, Großbritannien und Indien. Ausgangspunkt des Films ist die momentane Situation der Welt mit ihren global zunehmenden Problemen wie der Energie- und Ressourcenverknappung oder dem Klimawandel. Auf der Suche nach Lösungen zeigt der Film verschiedene Projekte und Initiativen mit alternativen ökologischen, wirtschaftlichen und demokratischen Ideen auf.

Keine Anmeldung möglich vhs-Filmseminar (172-10104)

ab So., 4.2., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Mit diesem Film eröffnet uns Regisseur David Bernet einen erstaunlichen Einblick in den Gesetzgebungsprozess auf EU-Ebene. Eine fesselnde und hochbrisante Geschichte über eine Handvoll Politiker, die versucht, die Gesellschaft in der digitalen Welt vor den Gefahren von Big Data und Massenüberwachung zu schützen. Jan Philipp Albrecht und Viviane Reding versuchen das vermeintlich Unmögliche und stellen sich einem harten, fast undurchdringlichen politischen Machtapparat, in dem Intrigen, Erfolg und Scheitern so nahe beieinanderliegen. Zweieinhalb Jahre hat David Bernet den Gesetzgebungsprozess begleitet und zu einem erstaunlichen Dokumentarfilm verdichtet, der die komplexe Mächte-Architektur sowie den Zustand der heutigen Demokratie mit Spannung und Sinnlichkeit erlebbar macht.

Mit den russischen Revolutionen des Jahres 1917, insbesondere mit der Oktoberrevolution, wurde nicht nur eine neue Epoche der Geschichte eingeleitet, durch den Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg zeichnete sich auch militä-risch die entscheidende Wende ab. Was war für den Kriegsverlauf des "Epochenjahres" kennzeichnend, wie wurde es wahrgenommen und "verarbeitet"? In dem Vortrag wird anhand historischer Forschung, aber auch mit zeitgenössischen Dokumenten, wie Feldpostbriefen, persönlichen Aufzeichnungen (auch Gedichten), Auszügen aus der Lokalpresse (Anzeiger vom Oberland) sowie Filmaufnahmen diesen Fragen nachgegangen. So wird ein ebenso lebendiges wie vielschichtiges Bild dieses außergewöhnlichen Weltkriegsjahres vermittelt und seine besondere Bedeutung für den weiteren Geschichtsverlauf im 20. Jahrhundert verdeutlicht.

Kurs abgeschlossen Erzbergers große Friedensrede (172-10107)

ab So., 17.9., 18.00 Uhr
Dozent: Gunther Dahinten

Vor genau 100 Jahren - der Erste Weltkrieg war 1917 noch in vollem Gange - forderte der Biberacher Reichstagsabgeordnete Matthias Erzberger in einer politisch brisanten Rede im Kronensaal in Biberach für viele überraschend einen Verständigungsfrieden und stellte sich damit mutig gegen den herrschenden Zeitgeist. Es ging ihm darum, für Deutschland eine große Katastrophe abzuwenden. Wie begründete der prominente Zentrumspolitiker, der einst noch Krieg und Eroberungen befürwortet hatte, seine spektakuläre Wende, die er schon mit der von ihm veranlassten Friedensresolution des Deutschen Reichstages hatte erkennen lassen? Gunther Dahinten trägt Erzbergers große Biberacher Rede, die sogar in Berlin Aufsehen erregte, im Originaltext vor. Die Rede vermittelt einen authentischen Eindruck von der damaligen dramatischen Zeitsituation. Eingeleitet und historisch kommentiert wird der Redevortrag in Erinnerung an das denkwürdige Ereignis in Biberach vor hundert Jahren durch Dr. Alfons Siegel. Der für alle Interessierten offene Abend ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule und Erzberger-Initiative.



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