Gesellschaft
Gesellschaft
Kultur
Kultur
Gesundheit
Gesundheit
Sprachen
Sprachen
Beruf
Beruf
Schule
Schule
Grundbildung
Grundbildung
Junge vhs
Junge vhs
Logo Stadt Biberach
Programm

Onlinevorträge im Dezember


Themen sind aus den Bereichen Natur, Kunst und Gesundheit.

An der Volkshochschule (vhs) Biberach finden im Dezember mehrere Onlinevorträge aus den Bereichen Gesellschaft, Natur, Gesundheit und Kunst statt.

Der Vogelzug ist wohl eines der faszinierendsten Naturphänomene überhaupt und weckt die Neugier der Menschen. Das liegt zum einen an den enormen Leistungen, die die Vögel auf ihren Zugstrecken vollbringen. Zum anderen gibt der Vogelzug der Wissenschaft auch heutzutage noch Rätsel auf. Insbesondere stehen Wissenschaftler immer noch vor der großen Herausforderung, ziehende Tiere kontinuierlich beobachten zu können. Neueste Technologien wie etwa das weltraumbasierte ICARUS System ermöglichen heutzutage, Kleintiere mittels GPS-Sendern punktgenau zu orten und diese auf ihren Wanderrouten detailliert zu beobachten. Dr. Jesko Partecke vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie Radolfzell wird sich in seinem Onlinevortrag „ICARUS und die Amseln: Vogelzugforschung aus dem All“ am Mittwoch, 1. Dezember von 19 bis 20 Uhr mit dem Teilzug von Amseln beschäftigen. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro.

Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den häufigsten Schmerzen überhaupt. Andauernde Belastungen oder Fehlhaltungen, mangelnde Bewegung oder Übergewicht können zu solchen Schmerzen führen. In den meisten Fällen kann dem Patienten auf konservativem Wege geholfen werden. Unter bestimmten Umständen kann eine Operation erforderlich sein. Dr. Andreas Winkelmann berichtet im Onlinevortrag „Rückenschmerzen“ am Donnerstag, 2. Dezember von 19 bis 20 Uhr über sinnvolle Maßnahmen unter Berücksichtigung von Leitlinien sowie neuester Erkenntnisse der Schmerzforschung. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro.

Menschen hinterlassen digitale Spuren, wenn sie telefonieren, wenn sie im Netz surfen und durch Kameras und Scanner im öffentlichen Raum. Zum einen offenbaren sich die kommunizierenden Menschen aktiv selbst, zum Beispiel in sozialen Medien. Zum anderen entstehen Datenspuren als Nebenprodukt von Kommunikation, zum Beispiel Verbindungsadressen und Stichworte bei Suchmaschinen. Insbesondere die Datenspuren von Handy-Apps erlauben Rückschlüsse aus der persönlichen Bewegung und der dabei stattgefundenen Kommunikation. Legale Datensammler verwenden diese zur Verbesserung ihrer Dienste im Sinne der Anwenderinnen und Anwender. Die Gefahr missbräuchlicher Nutzung aber besteht darin, ohne Wissen und Wollen der betroffenen Menschen Rückschlüsse auf ihr individuelles Verhalten zu ziehen und sie entsprechend zu behandeln. Der Onlinevortrag „Datenspuren mobiler Kommunikation am Beispiel der Corona-Apps“ am Montag, 6. Dezember von 19 bis 20 Uhr beschreibt die Art und Weise, wie Datenspuren zustande kommen. Die Frage zentraler versus dezentraler Datensammlung bei den Corona-Apps dient dazu als aktuelles Anwendungsbeispiel. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro.

Die moderne Entwicklungspolitik steht vor großen Herausforderungen. Auch ohne die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben die letzten Jahre deutlich gezeigt, wie eng die Welt mittlerweile vernetzt ist und wie schnell lokale Konflikte und Problemstellungen globale Auswirkungen haben können. Gleichwohl sind nicht alle Anzeichen negativ, denn es gibt in der Weltgemeinschaft zunehmend Bemühungen, auch international nachhaltig Hilfe leisten zu können. Ob und wie die Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert bestehen kann, wird der Onlinevortrag „Globale Entwicklungspolitik im 21. Jahrhundert“ am Dienstag, 7. Dezember von 19 bis 20 Uhr aufzeigen. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro.

Nachhaltiger Konsum ist mehr als nur ökologischer Konsum. Weitere Kriterien sind ökonomische Aspekte wie etwa Kosten für Verbraucher und soziale Aspekte wie etwa Zeitaufwand und Alltagskompetenz, aber auch soziale Aspekte bei der Herstellung und Entsorgung von Produkten. Die Bedeutung dieser Aspekte und Handlungsmöglichkeiten werden im Onlinevortrag „Nachhaltiger Konsum – spart Zeit und Geld“ am Mittwoch, 8. Dezember von 18 bis 19.30 Uhr an konkreten Beispielen aus den Bereichen Energie, Mobilität und Ernährung gezeigt. Prof. Dr. Rainer Grießhammer ist Honorarprofessor für Nachhaltige Produkte an der Universität Freiburg. Bis 2019 war er Geschäftsführer des Öko-Instituts. 2010 erhielt er den deutschen Umweltpreis für seine Arbeiten im Bereich Nachhaltiger Konsum und Produkte. Es handelt sich um eine Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Verbraucherbildung für Erwachsene und Familien in Baden-Württemberg“. Die Teilnahme ist kostenfrei.

RAF, NSU und IS stehen für terroristische Gruppen, deren extremistische Propaganda und politische Gewalt die bildenden Künste zu entschiedenen Reaktionen herausfordern. Die Ausstellung „MINDBOMBS“ in der Kunsthalle Mannheim eröffnet eine hochaktuelle künstlerische Perspektive auf die Geschichte und politische Ikonografie des modernen Terrorismus. Erstmals werden in drei Sektionen vergleichend die Effekte des sozialrevolutionären, des rechtsextremen und des dschihadistischen Terrorismus auf die visuelle Kultur untersucht. 20 Jahre nach dem 11. September 2001 und zehn Jahre nach der Entdeckung des NSU widmet sich die Ausstellung dem Kampfbegriff „Terrorismus“ und stellt die Macht der Gewalt kritisch dar. Gezeigt werden Arbeiten von Künstler*innen wie Kader Attia, Morehshin Allahyari, Khalid Albaih, Christoph Draeger, Olaf Metzel, Almut Linde, Henrike Naumann und Gerhard Richter. Besonders angesichts rechtsextremer Terrorakte in Deutschland, den USA, Norwegen oder Neuseeland wird deutlich, wie aktuell und relevant die Kritik an politischer Gewalt speziell vor dem Hintergrund der Verbrechen des Nationalsozialismus ist. Der Kurator der Ausstellung, Dr. Sebastian Baden, gibt im Onlinevortrag „MINDBOMBS – Sonderausstellung in der Kunsthalle Mannheim“ am Dienstag, 14. Dezember von 19 bis 20 Uhr Einblicke in das kuratorische Konzept und einen Überblick über ausgewählte in der Ausstellung gezeigte Werke. Die Ausstellung ist voraussichtlich vom 10. September 2021 bis 24. April 2022 in der Kunsthalle Mannheim zu sehen. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 Euro.

Eine Anmeldung ist erforderlich per Mail unter vhs@biberach-riss.de oder telefonisch unter 07351/51-338.


Zurück