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Programm

100 Jahre Polen

Briefmarkenausstellung in der vhs zeigt interessante Geschichte(n)


Die Briefmarkenausstellung „100 Jahre Polen. Kleine Bilder mit großen Geschichten“ zeigt die Geschichte Polens seit 1918 im Spiegel seiner Briefmarken. Mit der Modernisierung des Postwesens im 19. Jahrhundert waren auch Briefmarken zu einem Teil des symbolischen Repertoires von Staaten geworden. Mit der Zeit – und mit den Fortschritten der Drucktechnik – kam der Gedanke, dass sich Briefmarken hervorragend dazu eignen, umfangreiche Botschaften zu übermitteln: Sie können politische Ansprüche erheben, Ideologien propagieren, an historische Ereignisse erinnern, den wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Fortschritt dokumentieren oder Zukunftsvisionen aufzeigen. Sie können aber auch ganz einfach nur politisch unverfänglich Landschaften oder Kunstwerke abbilden, manchmal werden daraus selbst kleine Kunstwerke. Seitdem bunte Bilder aus aller Welt im Internet kursieren, seitdem E-Mail und soziale Netzwerke die Kommunikation revolutioniert haben, ist die Bedeutung von Briefmarken zurückgegangen, aber immer noch spielen sie für die Symbolpolitik von Staaten eine wesentliche Rolle. In ihrer grafisch oft ansprechenden Form sind sie eine faszinierende Quelle an der Schnittstelle von historischem, politischem und künstlerischem Interesse. Alle diese Facetten zeigt die Ausstellung des Deutschen Polen-Instituts in einer Auswahl aus den Sammlungen von Maksymilian Pelc und Alexander Zipper. Sie widmet sich der Motivwelt der Briefmarken als Kondensat ihrer jeweiligen Entstehungszeit mit den von staatlicher Seite gesetzten Themen. Jeweils wenige Marken und deren Geschichten entfalten auf 20 Tafeln spannende Fragen ihrer Zeit. Dazu gehören etwa „1918 – Wiederentstehung des polnischen Staats“, „Tradition und Aufbruch“ (1920er-Jahre), „Besatzungsherrschaft im Zweiten Weltkrieg“, „Stalins Schatten über Polen“, „Fortschritt als Versprechen“ (1970er-Jahre) oder „Opposition, Repression, Revolution“ (Solidarność).

Der geplante Vortrag zur Ausstellung musste auf Grund von Corona leider ausfallen. Einführende Worte zur Ausstellung von Dr. Matthias Kneip vom Deutschen Polen-Institut finden Sie mit Klick auf diesen Link

Besucher der Ausstellung müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Um Zugang zum vhs-Gebäude zu erhalten, bitte klingeln.