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Programm / Programm / Kursdetails
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In die Zeit zwischen der Komposition des Lohengrin und der Komposition des Rheingold fallen Wagners theoretische Aufsätze Die Kunst und die Revolution, Das Kunstwerk der Zukunft, Oper und Drama und die Mittheilung an meine Freunde sowie die librettistischen Entwürfe zum Ring. Vergleicht man die sich darin ausdrückenden Gedanken mit denjenigen aus den Nachbardisziplinen Literatur und Bildende Kunst dieser Zeit, so wird klar: Wagner denkt nicht mehr nur romantisch, sondern er denkt realistisch. Nahezu parallel zu Wagners oben bereits erwähnten theoretischen Schriften entstanden die für die Entwicklung des literarischen Realismus wesentlichen Dramatischen Studien des gleichaltrigen Otto Ludwig, der wiederum in seiner Forderung nach Beobachtung und Einbeziehung der Alltagswelt und nach Nähe zum sozialen Leben der Gegenwart an die Ästhetischen Feldzüge von Ludolf Wienbarg anknüpft. Beide Autoren fordern, wie später auch Richard Wagner, die Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse durch die Kunst.

Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer hat sich in der Zeit seiner früheren musikwissenschaftlichen Forschungsarbeiten intensiv mit Wagners Ring aus gesellschafts-, literatur- und musikhistorischer Sicht befasst und auch als einer der ersten Musikforscher Wagners handschriftliche Kompositionsskizzen ausgewertet, was interessante neue Erkenntnisse zu den viel zitierten Leitmotiven hervorbrachte. Aus Anlass des Gastspiels des Theaters Pforzheim mit Wagners Rheingold am 8. März in der Stadthalle wird Riedlbauer eine Einführung in Wagners Oper geben.


Kosten

8,00 €


Termin(e)

Mi. 27.02.2019, 19:00 - 21:00 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
27.02.2019 19:00 - 21:00 Uhr Theaterstraße 6 Stadthalle, Hans-Liebherr-Saal