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Programm / Programm / Kursdetails
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Der Kurzvortrag um 20 Uhr und um 22 Uhr behandelt nicht abstrakte Probleme und Theorien der Etymologie als akademischer Wissenschaft, sondern exemplarisch den oft sehr langen und verschlungenen Weg von Einzelwörtern des Schwäbischen, speziell des Oberschwäbischen, bis nach Biberach, z. B. warum wir 'Gsälz' statt Marmelade sagen, 'Geppel' statt Fahrzeug, 'Grasdackel' statt Blödmann, 'keien' statt werfen. 'micken' statt bremsen,'versecklen' statt verschimpfen 'Zeisdig' und 'Aftermeedig' statt Dienstag, etc., etc. Es werden dabei die wichtigsten Import-Wege ins (Ober-) Schwäbische aufgezeigt, z. B. Mittelhochdeutsch, Volksetymologie, Rotwelsch, Latein (ab dem Jahre Null,) Italienisch und Französisch seit dem Mittelalter. Unsere Muttersprache erweist sich nach Intention des Vortragenden dabei als genauer, differenzierter und ausdrucksstärker als unser Hochdeutsch. Fragen, auch Zwischenfragen sind willkommen.


Kosten

0,00 €


Termin(e)

Fr. 14.09.2018, 20:00 - 22:30 Uhr


Kursort


Dozent/in

Datum Zeit Straße Ort
14.09.2018 20:00 - 22:00 Uhr Schulstraße 8 vhs, Foyer