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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Geschichte
Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Geschichte

Plätze frei Weimar als Residenzstadt und Zentrum klassischer Dichtung (192-10108)

ab Fr., 6.12., 19.00 Uhr
Dozent: Dieter Schneider

Weimar ist in der öffentlichen Wahrnehmung zum Inbegriff der "deutschen Klassik" und ihrer humanistischen Kultur geworden. Zum Profil der Stadt gehören aber auch noch weitere Aspekte, die ebenfalls in die Darstellung einbezogen werden. - Seit der frühen Neuzeit war Weimar Mittelpunkt eines wettinischen Herzogtums und damit vor allem Residenzstadt. Diese Tatsache ist kaum zu trennen von ihrer Entwicklung zu einem Zentrum des Geisteslebens im 18. und 19. Jahrhundert. Der Vortrag entwirft ein Bild von den Weimarer Lebenswelten Wielands, Herders, Goethes und Schillers und verknüpft sie mit den Ansichten von Schlössern, Parks, Palais und Landsitzen der Umgebung (z. B. von Oßmannstedt, dem Altersdomizil Wielands). Weimar-Bewohner aus früherer und späterer Zeit wie Lucas Cranach, Franz Liszt und Friedrich Nietzsche fügen dem Stadtporträt noch eigene Züge hinzu. ANMELDUNG ERFORDERLICH!

Kurs abgeschlossen Das Kaninchen bin ich (192-10110)

ab So., 22.9., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Mit 19 Jahren hat Maria Morzeck schon ihre Träume verloren. Ihr Bruder Dieter ist unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen "staatsgefährdender Hetze" zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Maria bekommt keinen Studienplatz und nimmt eine Stelle als Kellnerin an. Da begegnet ihr die erste große Liebe, Paul Deister, ausgerechnet der Richter ihres Bruders. Trotz anfänglicher Bedenken entscheidet sich Maria für die Beziehung mit dem älteren und verheirateten Mann. Letztlich kann ihre Liebe wegen Pauls Karrieresucht und Doppelleben nicht bestehen.
Regie: Kurt Maetzig nach dem Roman von Manfred Bieler. Mit: Angelika Waller, Alfred Müller, Ilse Voigt, Wolfgang Winkler, Irma Münch, Dieter Wien. (DDR 1965 - 110 Min.)

Plätze frei Denk bloß nicht, ich heule (192-10111)

ab So., 13.10., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Der Jugendliche Peter Naumann ist enttäuscht, enttäuscht von allen Erwachsenen. Kurz vor dem Abitur wird er von der Schule verbannt, da seine Denkweise nicht mit den gewünschten Normen und Werten übereinstimmt. Als er Anne begegnet und lieben lernt, gerät er erneut in einen Konflikt mit dem System. Denn Annes Vater, ein überzeugter Sozialist, kommt nicht mit Peters jugendlich-radikaler Denkweise klar und legt ihm viele Steine in den Weg. Doch Peter bleibt seinen Idealen treu. Anne unterstützt ihn gegen ihren eigenen Vater und kämpft für ihre Liebe. Am Rande seiner Kräfte stellt Peter immer noch seinen unumstößlichen Willen unter Beweis
Regie: Frank Vogel. Mit: Peter Reusse, Anne-Kathrein Kretzschmar, Hans Hardt-Hardtloff, Harry Hindemith, Helga Göring, Jutta Hoffmann. ( DDR 1965 - 91 Min.)

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Plätze frei Der Frühling braucht Zeit (192-10112)

ab So., 17.11., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Der parteilose Heinz Solter, Ingenieur eines Energieversorgungsbetriebes, wird fristlos entlassen und steht vor dem Untersuchungsrichter. An einer von ihm abgenommenen Ferngasleitung gab es bei starkem Frost eine Havarie. Solter wird grobe Fahrlässigkeit, wenn nicht gar Sabotage angelastet. Er weist die Schuld von sich. Der anfangs gegen ihn eingenommene Untersuchungsrichter beschließt, den Fall im Betrieb aufzurollen.
Regie: Günter Stahnke. Mit: Eberhard Mellies, Günther Simon, Doris Abeßer, Karla Runkehl, Rolf Hoppe, Hans Hardt-Hardtloff, Erik S. Klein, Friedrich Richter. (DDR 1965 - 74 Min.)

Plätze frei Berlin um die Ecke (192-10113)

ab So., 15.12., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Die Freunde Olaf und Horst sind verbittert über die Zustände und das Arbeitsklima in ihrem Betrieb. Aktiv wollen die beiden Jugendlichen, väterlich unterstützt von ihrem alten Arbeitskollegen Paul Krautmann, die Missstände angehen. Pauls plötzlicher Tod geht ihnen sehr nahe, verlieren sie doch ihre einzige Vertrauensperson. Als die beiden in der Betriebszeitung ungerechtfertigt kritisiert werden, fühlen sie sich so gekränkt, dass sich Olaf dazu hinreißen lässt, den verantwortlichen Redakteur tätlich anzugreifen.
Regie: Gerhard Klein. Mit: Dieter Mann, Monika Gabriel, Erwin Geschonneck, Hans Hardt-Hardtloff, Kaspar Eichel, Harald Warmbrunn, Kurt Böwe. (DDR 1966 - 83 Min.)

Plätze frei Karla (192-10114)

ab So., 12.1., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

Karla Blum kommt frisch von der Universität und soll in einer Kleinstadt eine 12. Klasse in Deutsch und Geschichte unterrichten. Voll Enthusiasmus will die junge Lehrerin ihre Schüler zu selbstständigem und kritischem Denken erziehen. Doch bei allen - Jugendlichen, Kollegen, Direktor wie Schulrätin - stößt sie auf völliges Unverständnis, denn ihr unkonventionelles Verhalten steht im klaren Widerspruch zu den staatlich verordneten Prinzipien.
Regie: Hermann Zschoche. Mit: Jutta Hoffmann, Jürgen Hentsch, Hans Hardt-Hardtloff, Inge Keller, Gisela Morgen, Herwart Grosse, Rolf Hoppe. (DDR 1966 - 128 Min.)

Plätze frei Hände hoch oder ich schieße (192-10115)

ab So., 16.2., 18.00 Uhr
Dozentin: Baden-Württemberg Film- und Kinomuseum

In der Gangsterkomödie verzweifelt Holms, ein hoch motivierter Volkspolizist, an seinem verbrecherlosen idyllischen Dorf namens Wolkenheim, das von allen Städten der DDR die niedrigste Kriminalitätsrate hat. Während er seine Depression von einem Psychiater behandeln lässt, versucht sein guter Freund und Ex-Ganove Pinkas dem gelangweilten Kriminalinspektor mit anderen Mitteln zu helfen. Gemeinsam mit seinen Gaunerfreunden täuscht er den Raub des wertvollen Denkmals vom Marktplatz vor und verschafft Holms endlich den Fall seines Lebens.