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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Interdisziplinäres Kolloquium
Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Interdisziplinäres Kolloquium

Professor Dr.-Ing. Verena Nitsch,
Direktorin des Instituts für Arbeitswissenschaft, RWTH Aachen University

Seit der Einführung des ersten Industrieroboters im Jahre 1961 in einer Fabrik in New Jersey wurden Roboter jahrzehntelang als programmierbare Mehrzweckhandhabungsgeräte für das Bewegen von Material, Werkstücken oder Werkzeugen eingesetzt. Sie standen an festen Arbeitsplätzen und funktionierten nur in einer strukturierten, kontrollierten Umgebung. Doch dank zahlreicher Innovationen in der Sensortechnik und Softwareentwicklung können Roboter nun ortsflexibel und zunehmend selbstständig komplexe Aufgaben in unbekannten Umgebungen planen, aus Erfahrung lernen und sich an Veränderungen in der Umgebung anpassen. Nun arbeiten interdisziplinäre Forschungsteams an der Entwicklung von Robotern mit Sozialkompetenzen, die bereits in naher Zukunft eine effektive und enge Kooperation mit dem Menschen ermöglichen sollen. Doch was sind die Folgen einer zunehmenden Automatisierung durch Roboter für die Arbeitswelt? Der Vortrag stellt aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Mensch-Roboter-Kooperation vor und beleuchtet mögliche Chancen und Herausforderungen für Arbeitskräfte im Zeitalter der Industrie 4.0.