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Anmeldung möglich Führung: Der jüdische Friedhof in Bad Buchau (211-10103)

ab Sa., 12.6., 15.00 Uhr
Dozentin: Charlotte Mayenberger

Insgesamt 825 Grabsteine stehen noch auf dem jüdischen Friedhof in Bad Buchau. Einstmals wurden u. a. auch jüdische Bewohner von Leutkirch, Wangen, Ravensburg und Riedlingen hier bestattet.
99 Personen mit dem Namen Einstein, darunter viele Vorfahren des Nobelpreisträgers Albert Einstein, haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Die Heimatforscherin Charlotte Mayenberger hat sämtliche Daten dieses Friedhofs erfasst und katalogisiert. Ihre genealogischen Untersuchungen hat sie im sogenannten „Buchauer Stammbaum“ zusammengetragen.

Wie nur wenige Städte, wurde Laupheim vom engagierten Wirken seiner jüdischen Mitbürger geprägt. Im 19. Jahrhundert war hier die größte jüdische Gemeinde Württembergs ansässig. Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden vermittelt eindrücklich die Entwicklung des christlich-jüdischen Zusammenlebens über vier Jahrhunderte. Der hervorragend erhaltene jüdische Friedhof dokumentiert auf plastische Weise das Erinnern an die Gemeindemitglieder. Zudem wurde das ehemalige Leichenhaus als Teil des jüdischen Viertels saniert und museal zugänglich gemacht. So gibt der Besuch umfassend Einblicke in das reichhaltige jüdische Leben Süddeutschlands.Die Kursgebühr beinhaltet die Eintrittsgebühr für das Museum und die beiden Führungen.

Anmeldung möglich Frühling im Burrenwald (211-10400)

ab Mi., 5.5., 17.00 Uhr
Dozent: Markus Weisshaupt

Bei einem Spaziergang durch den Burrenwald erläutert der Leiter des städtischen Forstamtes Biberach, Markus Weisshaupt, die Art der Waldbewirtschaftung, die Herausforderungen die der Klimawandel für den Wald mit sich bringt, den Zusammenhang zwischen Waldbau und Jagd und noch mehr allerlei Wissenswertes rund um Wald, Wild und Forstwirtschaft.

Der große, wilde Naturgarten im südlichen Landkreis ist zugegebenermaßen nicht ordentlich gepflegt und wird im Herbst auch nicht "aufgeräumt". Aber er zeigt sehr anschaulich, was man unter "Biodiversität" versteht. Er bringt den Besitzern das ganze Jahr über genug auf den Tisch und erfreut mit seinen vielen Stauden zudem das Auge. Viele einheimische Bäume und Sträucher bieten Nistplätze für Vögel. Libellen, Kröten und Frösche bevölkern den Teich und Eidechsen sind keine Seltenheit. Unkraut darf wachsen und Schnecken werden toleriert. Gedüngt wird mit Kuhmist und Komposterde, bisweilen mit Hornspänen.Fast alles Gemüse säen die Gärtner selbst und Fruchtwechsel wird seit eh und je betrieben. Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert. Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Der heutige Besuch gilt einem am Stadtrand gelegenen, vor knapp 30 Jahren aufgelassenem landwirtschaftlichen Anwesen mit bäuerlichem Blumengarten vor dem Haus und altem Baumbestand, das seither von den Bewohner*innen nach und nach kreativ umgestaltet wurde zu einer halbwilden Ansammlung von Pflanzen auf über 1000 qm. Liebhaber gepflegter Rosenbeete werden nicht auf ihre Kosten kommen, werden jedoch durch drei Dutzend Strauchpfingstrosen entschädigt.
Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert.
Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Wie man seine Familie das ganze Jahr über mit selbst angebautem Gemüse versorgt, Vorratshaltung betreibt und nebenbei noch einen herrlichen Stauden- und Rosengarten pflegt, zeigt die Besitzerin dieses ländlichen Gartens. Viel Zeit und Liebe steckt sie seit 30 Jahren in ihren Garten, Eigenversorgung ist für sie seit eh und je normal und die damit verbundene Arbeit absolut Sinnstiftend.
Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert.
Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Kennen Sie schon alle Grünräume in Biberach?
Die Geschichte des Hirschgrabens und des Goll`schen Gartens wird erfahren und dabei Kleinode entdeckt. Landschaftsarchitekt Jürgen Kley und Stadtgärtner Ralf Mutschinski öffnen den Hirschgraben und zeigen die Goll`sche Gartenanlage. Dabei wird auf die historische Entwicklung, das Gestaltungskonzept und die Pflanzen vor Ort eingegangen.

Anmeldung möglich Grünräume in Biberach erleben: Stadtgarten (211-10411)

ab Mi., 30.6., 17.00 Uhr
Dozent: Jürgen Kley

Kennen Sie schon alle Grünräume in Biberach?
Die historische Entwicklung und das Gestaltungskonzept des Stadtgartens zeigen Ralf Mutschinski und Jürgen Kley bei einem Spaziergang durch den Stadtgarten und die Altstadt. Dabei werden wird auch die Konzeption und Pflanzenarten der Wechselanpflanzung in Stadtgarten/Blumenkästen und an öffentlichen Gebäuden, sowie die Stauden und Gehölzanpflanzungen vorgestellt.

Anmeldung möglich Grünräume in Biberach erleben: Wieland-Park (211-10412)

ab Sa., 3.7., 17.00 Uhr
Dozent: Jürgen Kley

Das Freiraum- und Gestaltungskonzept von Dieter Schaal vorgestellt. Jürgen Kley und Ralf Mutschinski führen durch den Wieland-Park und machen Lust, auch diesen Grünraum in der Innenstadt für sich zu entdecken.

Anmeldung möglich Führung auf dem Hochstetterhof (211-10760)

ab Fr., 9.7., 17.00 Uhr
Dozentin: Baur & Christ GbR Artenvielfalt hochstetterhof

Bei einem schönen Abendspaziergang den Biobauernhof Hochstetterhof kennen lernen und auf dem Gemüsefeld Gesi oder Heini das ein oder andere Geheimnis des Gemüseanbaus entlocken. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer ein Gemüsepäckchen mit passendem Rezeptvorschlag. Das Entgelt beinhaltet die Führung, das Gemüsepäckchen und ein Rezept.



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