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Plätze frei Onlinevortrag: Geschichte der Juden in Bad Buchau (211-10102)

ab Mi., 24.3., 19.00 Uhr
Dozentin: Charlotte Mayenberger

Buchau, heute Bad Buchau, war über einige Jahrhunderte Heimat jüdischer Mitbürger. Lebten sie zu Beginn ihres Aufenthaltes noch in der Judengasse und den angrenzenden Gassen, ließen sie sich nach der Emanzipation Anfang des 19. Jahrhundert im ganzen Stadtgebiet nieder. Schnell prägten große Wohnhäuser und Fabriken das Stadtbild und die Synagoge mit ihrer Glocke war ein weithin sichtbares Zeichen dieser großen Gemeinde, die im 19. Jahrhundert ein Drittel der Gesamtbevölkerung Buchaus ausmachte.
Nun waren jüdische Mitbürger ganz entscheidend an der wirtschaftlichen Entwicklung von Buchau beteiligt. Betriebe in der Textilherstellung und -verarbeitung waren Hauptarbeitgeber und ihre Besitzer angesehene Bürger in der Stadt. In den Vereinen waren Juden und Christen befreundet und aktiv im Gemeindeleben engagiert.
Dies änderte sich mit der Machtergreifung Hitlers. Waren die Auswirkungen der Verordnung anfangs nur gering zu spüren, änderte sich dies mit dem Auftreten eines neuen Ortsgruppenleiters und der Zerstörung der Buchauer Synagoge. Damit war auch einem großen Teil der jüdischen Bevölkerung klar, dass das über Jahrhunderte gewachsene Zusammenleben zerbricht und ab 1939 wanderten viel Familien aus.
Der Vortrag gibt Einblick in die Entstehung und Entwicklung dieser Gemeinde mit ihren Synagogen, dem jüdischen Friedhof und dem Nachbardorf Kappel. An Hand einiger Biographien wird auch auf das Schicksal der jüdischen Mitbürger eingegangen.

Plätze frei Führung: Der jüdische Friedhof in Bad Buchau (211-10103)

ab Sa., 17.4., 15.00 Uhr
Dozentin: Charlotte Mayenberger

Insgesamt 825 Grabsteine stehen noch auf dem jüdischen Friedhof in Bad Buchau. Einstmals wurden u. a. auch jüdische Bewohner von Leutkirch, Wangen, Ravensburg und Riedlingen hier bestattet.
99 Personen mit dem Namen Einstein, darunter viele Vorfahren des Nobelpreisträgers Albert Einstein, haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Die Heimatforscherin Charlotte Mayenberger hat sämtliche Daten dieses Friedhofs erfasst und katalogisiert. Ihre genealogischen Untersuchungen hat sie im sogenannten „Buchauer Stammbaum“ zusammengetragen.

Wie nur wenige Städte, wurde Laupheim vom engagierten Wirken seiner jüdischen Mitbürger geprägt. Im 19. Jahrhundert war hier die größte jüdische Gemeinde Württembergs ansässig. Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden vermittelt eindrücklich die Entwicklung des christlich-jüdischen Zusammenlebens über vier Jahrhunderte. Der hervorragend erhaltene jüdische Friedhof dokumentiert auf plastische Weise das Erinnern an die Gemeindemitglieder. Zudem wurde das ehemalige Leichenhaus als Teil des jüdischen Viertels saniert und museal zugänglich gemacht. So gibt der Besuch umfassend Einblicke in das reichhaltige jüdische Leben Süddeutschlands.Die Kursgebühr beinhaltet die Eintrittsgebühr für das Museum und die beiden Führungen.

Plätze frei Frühling im Burrenwald (211-10400)

ab Mi., 5.5., 17.00 Uhr
Dozent: Markus Weisshaupt

Bei einem Spaziergang durch den Burrenwald erläutert der Leiter des städtischen Forstamtes Biberach, Markus Weisshaupt, die Art der Waldbewirtschaftung, die Herausforderungen die der Klimawandel für den Wald mit sich bringt, den Zusammenhang zwischen Waldbau und Jagd und noch mehr allerlei Wissenswertes rund um Wald, Wild und Forstwirtschaft.

Plätze frei Allerlei Schwäbisches - nicht nur für Anfänger/innen (211-10402)

ab Sa., 17.4., 9.30 Uhr
Dozent: Ludwig Dorner

Schwaben, als Land und als Menschen. Schwäbisch und vor allem Oberschwäbisch. Humorvoll und zuweilen augenzwinkernd, aber fundiert aufbereitet und dargeboten. Mit zahlreichen Bildern (PPP, oftmals animiert) und einigen YouTube-Einspielern illustriert. Es sind auch interaktive Elemente enthalten. Für Langzeiteinheimische und ebenso für neu Zugezogene. Schwabenwitze und Schwabenstreiche. Schwaben und ihre Sprache als Gegenstand des Spottes und wie sie damit fertigwerden können. Geschichtliches aus mehreren Epochen von der Ur- bis hin zur Neuzeit. Die deutschen Kaiser. Große hier ansässige Firmen im Mittelalter und in der Jetztzeit. Evangelisch oder katholisch und zugehörige Unterschiede in Kleidung, Ernährung und Gebrauch von Regenschirmen. Baukunst (nicht nur Barock). Der Dialekt, anhand einiger Beispiele, seine Möglichkeiten der Differenzierung. Was Hochdeutsch nicht kann. Dialekt macht gescheit, sagt die Wissenschaft. Was Ostfriesen dürfen und wir (bisher) nicht. Kreismusikfeste und Festzeltstimmung. Schüler-, Heimat- und Stadtfeste als Großereignisse. Musikszene in Beispielen. Freilichtmuseen und -theater. Fastnächtliches Brauchtum. Fronleichnam, Weißer Sonntag und Blutfreitag. Essen und Trinken auf oberschwäbische Art, aber auch international. Der Bodensee, viel Wasser, aber auch eine grenzüberschreitende Region. Wasser zum Trinken, Baden und Kuren. Oberschwaben alles immer nur "Friede, Freude, Eierkuchen", ländlich-sittlich-konservativ?  Von wegen! Schmalzkiachla (Schmalzküchlein) und Soubloter (Schweinsblase), und was sie gemeinsam haben. Ein paar Berufe auf Schwäbisch. Der menschliche Körper auf Schwäbisch: Vielerlei Köpfe, unten Füße, aber keinerlei Beine. Der "schwäbische Gruß" richtig gebraucht und verstanden. Souglatt: bedeutet es eisglatt, urkomisch oder gar beides? Schwäbische Sprachlehre an wenigen Beispielen. Schwäbisch grüßen beim Kommen und Gehen. Unsere Uhrzeiten, ganz ohne "viertel vor oder viertel nach". Einige lustige Zungenbrecher und ein weltbekanntes Lied, von einem Promi gesungen, zum Abschied. Und dies alles für Langzeiteinheimische, wenn sie sich in ihrem Schwäbischsein und -sprechen zuweilen unwohl oder geringgeschätzt fühlen, aber ebenso für neu Zugezogene, um ihre Wahlheimat Oberschwaben kennen und hoffentlich schätzen zu lernen.

Der große, wilde Naturgarten im südlichen Landkreis ist zugegebenermaßen nicht ordentlich gepflegt und wird im Herbst auch nicht "aufgeräumt". Aber er zeigt sehr anschaulich, was man unter "Biodiversität" versteht. Er bringt den Besitzern das ganze Jahr über genug auf den Tisch und erfreut mit seinen vielen Stauden zudem das Auge. Viele einheimische Bäume und Sträucher bieten Nistplätze für Vögel. Libellen, Kröten und Frösche bevölkern den Teich und Eidechsen sind keine Seltenheit. Unkraut darf wachsen und Schnecken werden toleriert. Gedüngt wird mit Kuhmist und Komposterde, bisweilen mit Hornspänen.Fast alles Gemüse säen die Gärtner selbst und Fruchtwechsel wird seit eh und je betrieben. Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert.
Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Der heutige Besuch gilt einem am Stadtrand gelegenen, vor knapp 30 Jahren aufgelassenem landwirtschaftlichen Anwesen mit bäuerlichem Blumengarten vor dem Haus und altem Baumbestand, das seither von den Bewohner*innen nach und nach kreativ umgestaltet wurde zu einer halbwilden Ansammlung von Pflanzen auf über 1000 qm. Liebhaber gepflegter Rosenbeete werden nicht auf ihre Kosten kommen, werden jedoch durch drei Dutzend Strauchpfingstrosen entschädigt.
Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert.
Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Wie man seine Familie das ganze Jahr über mit selbst angebautem Gemüse versorgt, Vorratshaltung betreibt und nebenbei noch einen herrlichen Stauden- und Rosengarten pflegt, zeigt die Besitzerin dieses ländlichen Gartens. Viel Zeit und Liebe steckt sie seit 30 Jahren in ihren Garten, Eigenversorgung ist für sie seit eh und je normal und die damit verbundene Arbeit absolut Sinnstiftend.
Die Kursteilnehmer/innen werden ca. eine Woche vor der Führung über den Ort informiert.
Bei Regen wird die Gartenbesichtigung kurzfristig verschoben.

Kennen Sie schon alle Grünräume in Biberach?
Die Geschichte des Hirschgrabens und des Goll`schen Gartens wird erfahren und dabei Kleinode entdeckt. Landschaftsarchitekt Jürgen Kley und Stadtgärtner Ralf Mutschinski öffnen den Hirschgraben und zeigen die Goll`sche Gartenanlage. Dabei wird auf die historische Entwicklung, das Gestaltungskonzept und die Pflanzen vor Ort eingegangen.

Plätze frei Grünräume in Biberach erleben: Stadtgarten (211-10411)

ab Mi., 30.6., 17.00 Uhr
Dozent: Jürgen Kley

Kennen Sie schon alle Grünräume in Biberach?
Die historische Entwicklung und das Gestaltungskonzept des Stadtgartens zeigen Ralf Mutschinski und Jürgen Kley bei einem Spaziergang durch den Stadtgarten und die Altstadt. Dabei werden wird auch die Konzeption und Pflanzenarten der Wechselanpflanzung in Stadtgarten/Blumenkästen und an öffentlichen Gebäuden, sowie die Stauden und Gehölzanpflanzungen vorgestellt.



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