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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Gesellschaft
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Anmeldung möglich Führung: Der jüdische Friedhof in Bad Buchau (211-10103)

ab Sa., 12.6., 15.00 Uhr
Dozentin: Charlotte Mayenberger

Insgesamt 825 Grabsteine stehen noch auf dem jüdischen Friedhof in Bad Buchau. Einstmals wurden u. a. auch jüdische Bewohner von Leutkirch, Wangen, Ravensburg und Riedlingen hier bestattet.
99 Personen mit dem Namen Einstein, darunter viele Vorfahren des Nobelpreisträgers Albert Einstein, haben hier ihre letzte Ruhe gefunden.
Die Heimatforscherin Charlotte Mayenberger hat sämtliche Daten dieses Friedhofs erfasst und katalogisiert. Ihre genealogischen Untersuchungen hat sie im sogenannten „Buchauer Stammbaum“ zusammengetragen.

Wie nur wenige Städte, wurde Laupheim vom engagierten Wirken seiner jüdischen Mitbürger geprägt. Im 19. Jahrhundert war hier die größte jüdische Gemeinde Württembergs ansässig. Das Laupheimer Museum zur Geschichte von Christen und Juden vermittelt eindrücklich die Entwicklung des christlich-jüdischen Zusammenlebens über vier Jahrhunderte. Der hervorragend erhaltene jüdische Friedhof dokumentiert auf plastische Weise das Erinnern an die Gemeindemitglieder. Zudem wurde das ehemalige Leichenhaus als Teil des jüdischen Viertels saniert und museal zugänglich gemacht. So gibt der Besuch umfassend Einblicke in das reichhaltige jüdische Leben Süddeutschlands.Die Kursgebühr beinhaltet die Eintrittsgebühr für das Museum und die beiden Führungen.

Professor Dr. Stefan Selke
Forschungsprofessur „Transformative und Öffentliche Wissenschaft“,
Hochschule Furtwangen University

Menschen optimieren ihre Körper mit Hilfe von Apps, teilen ihre persönlichen Daten in der Cloud und laufen mit Google Glass durch die Straßen, um ihr Leben als Videoclip mitzuschneiden und für immer abzuspeichern. Sieht so unsere Zukunft aus? In diesem Vortrag referiert Stefan Selke wichtige Aspekte seines Buches "Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert". Die als Innovationen gefeierten digitalen Lifestyle-Produkte werden nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die elementarsten Aspekte des Menschseins ändern.

Dr. Britta Matthes
Leiterin der Forschungsgruppe Berufliche Arbeitsmärkte, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg
Die Befürchtungen, dass in Zukunft durch den zunehmenden Einsatz von sich selbst steuernden Maschinen oder Künstlicher Intelligenz viele Berufe verschwinden könnten, ist inzwischen der Einsicht gewichen, dass Berufe nur sehr selten völlig verschwinden. Vielmehr verändert sich durch die Digitalisierung die Berufelandschaft: Berufe entstehen neu, die Zahl der Beschäftigten in den Berufen und die in den Berufen zu erledigenden Tätigkeiten verändern sich.
Die Digitalisierung erweist sich dabei in der Covid-19-Pandemie als effektives Instrument, die Infektionsrisiken für die Arbeitnehmer zu minimieren. Der Vortrag zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie die Covid-19-Pandemie die Digitalisierung in den Berufen vorantreibt. Darüber hinaus wird dargestellt, in welchen Berufen es nicht möglich ist, die Infektionsrisiken durch den Einsatz digitaler Technologien zu reduzieren und somit andere Arbeitsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Anmeldung möglich Führung auf dem Hochstetterhof (211-10760)

ab Fr., 9.7., 17.00 Uhr
Dozentin: Baur & Christ GbR Artenvielfalt hochstetterhof

Bei einem schönen Abendspaziergang den Biobauernhof Hochstetterhof kennen lernen und auf dem Gemüsefeld Gesi oder Heini das ein oder andere Geheimnis des Gemüseanbaus entlocken. Zum Abschluss bekommt jeder Teilnehmer ein Gemüsepäckchen mit passendem Rezeptvorschlag. Das Entgelt beinhaltet die Führung, das Gemüsepäckchen und ein Rezept.

Anmeldung möglich BIBERACH WEITER BAUEN (211-11122)

ab Mo., 7.6., 19.00 Uhr
Dozent: Christian Kuhlmann

Die Veranstaltungsreihe BIBERACH WEITER BAUEN beschäftigt sich mit unterschiedlichen Themen der Stadtplanung und des Bauens in Biberach. Dabei stellt Baubürgermeister Christian Kuhlmann die Entwicklungen und Projekte vor.

Das Treffen wird als Hybridveranstaltung geplant

Plätze frei Weltreise durch Wohnzimmer® - Indien (211-30712)

ab Sa., 24.4., 11.00 Uhr
Dozentin: Anjali Chaurasiya

In Biberach leben Menschen aus über 100 verschiedenen Ländern. Auf der einen Seite gibt es viele Menschen mit einem fremden Herkunftsland, die sehr gastfreundlich, stolz und glücklich sind, wenn sie von ihrer alten Heimat erzählen können. Wie das Leben im alten Heimatland ist, wissen sie genau - z. B. was dort gegessen wird, welche Feste man feiert, welche traditionelle Kleidung getragen wird und welche typischen Klänge sie mit ihrer Heimat verbinden. Auf der anderen Seite gibt es bei vielen "Alteingesessenen" das Interesse an fremden Kulturen und den Wunsch, einen Einblick in das Unbekannte zu bekommen. Oft reichen weder Geld noch Zeit aus, die ganze Welt zu bereisen, um sich einen Eindruck vor Ort zu verschaffen. Manchmal hindern sogar Impfempfehlungen, Bürgerkriege oder Flugangst daran, die fernen Länder zu erreichen. Mit der " Weltreise durch Wohnzimmer " gibt es einen Eindruck vom Wunschreiseland aus erster Hand in nur zwei Stunden. Leider können die Reisen Coronabedingt nicht live stattfinden - wie ursprünglich vorgesehen - , sondern digital per Zoom.
Die Reiseleiter/innen freuen sich, Ihnen persönliche Fotos zu zeigen und vielleicht werden Sie auch einen Hauch Fernweh schmecken. Lassen Sie sich einfach überraschen. Eines ist sicher, Sie werden bei jedem der "Reiseleiter/innen" die Liebe zur "alten Heimat" spüren. Meistens wird während der Reise von allen Teilnehmenden unter Anleitung der Reiseleitung auch eine kleine heimische Spezialität gekocht. Jeder Reisende bekommt bei der ersten Reise einen Reisepass und kann, wenn er mehr als eine "Reise" bucht, Stempel sammeln. Erfunden wurde dieses "friedenfördernde Begegnungsprogramm" von Catrin Geldmacher aus Rheda-Wiedenbrück. Mehr Informationen gibt es auf www.weltreisedurch.de.