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Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Musiktheorie
Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Musiktheorie

Nach "Carmen" und "Freischütz" gestaltet Gunther Dahinten einen Opernabend mit Mozarts "Zauberflöte", einem der berühmtesten Werke des Musiktheaters. Die "Zauberflöte" umweht die Magie von Mystik und Größe, denn sie wurde zwei Monate vor Mozarts Tod uraufgeführt, und sie ist ein singuläres Meisterwerk durch die unvergleichliche Kombination von Melodik, Humor und philosophischer Botschaft. In Mozarts Werk ist "Die Zauberflöte" - symbolhaft am Lebensende des Komponisten - der Gipfelpunkt, weil sie im Ton des Einfachen höchste Werte übermittelt: Musik in stilistischer Vielfalt und das Anliegen des Humanismus als Menschheitsideal. Viele CD-Aufnahmen lassen die Arien von Tamino (Dies Bildnis ist bezaubernd schön), Papageno (Der Vogelfänger bin ich ja), der Königin der Nacht (Der Hölle Rache) oder Sarastro (In diesen heilgen Hallen) in verschiedenartigen Interpretationen erklingen.



Von der allumfassenden Kraft der Musik ist immer wieder die Rede – und wenn es heute einen Komponisten gibt, der mit seinen monumentalen und ausdrucksstarken Klangvisionen tatsächlich Menschen aller Kontinente, Länder und Kulturen in seinen Bann zieht, dann ist es Karl Jenkins. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Klangmagier aus Wales vor allem mit sakralen Projekten, die sich über Religionsgrenzen hinwegsetzen und die versöhnenden Kräfte der Menschen heraufbeschwören. So auch im Oratorium The Peacemakers. Es ist eine Hommage an Menschen, die sich für den Frieden eingesetzt haben. Überwiegend reflektiert es große, globale Friedensstifter des 20. Jahrhunderts wie Mahatma Gandhi, Dalai Lama, Martin Luther King, Nelson Mandela u.a. Jenkins nimmt folgenden Leitgedanken auf: "Alle Religionen singen dies eine Lied: Möge Frieden mit Dir sein". Es gibt musikalisch gesehen keine unzugänglichen dissonanten Elemente, die so oft mit Neuer Musik verbunden werden. Für klangliche Abwechslung sorgt Jenkins, indem er die klassische Orchesterbesetzung durch Instrumente aus anderen Kulturen und Musikstilen ergänzt. z.B. E-Gitarre und Saxophon. Ralf Klotz, Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Martin Biberach, führt in die Hintergründe, Textzusammenstellung und Musik dieses monumentalen, immer populärer werdenden Musikwerkes ein, das am 17. Juli als Partnerschafts-Konzert mit Guernsey aufgeführt werden wird. Der Abend wird illustriert mit Klangbeispielen und Chorausschnitten.