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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Psychologie
Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Psychologie

Dr. Annette Weinke
Friedrich-Schiller Universität Jena

Entgegen einer weit verbreiteten, insbesondere in der Politikwissenschaft vertretenen Auffassung hat es der Bundesrepublik nie an politischen Mythen gemangelt. So haben der Zusammenbruch der DDR und die deutsch-deutsche Vereinigung das Aufblühen zahlreicher „Einheitsmythen“ begünstigt, deren zähes Nachleben sich heute vor allem im öffentlichen Raum und im politischen Meinungskampf bemerkbar machen. Das Eingangskapitel setzt sich mit deren Ursprüngen auseinander und fragt nach den Gründen für deren anhaltende Wirkmacht.

Professor Dr.-Ing. Verena Nitsch,
Direktorin des Instituts für Arbeitswissenschaft, RWTH Aachen University

Seit der Einführung des ersten Industrieroboters im Jahre 1961 in einer Fabrik in New Jersey wurden Roboter jahrzehntelang als programmierbare Mehrzweckhandhabungsgeräte für das Bewegen von Material, Werkstücken oder Werkzeugen eingesetzt. Sie standen an festen Arbeitsplätzen und funktionierten nur in einer strukturierten, kontrollierten Umgebung. Doch dank zahlreicher Innovationen in der Sensortechnik und Softwareentwicklung können Roboter nun ortsflexibel und zunehmend selbstständig komplexe Aufgaben in unbekannten Umgebungen planen, aus Erfahrung lernen und sich an Veränderungen in der Umgebung anpassen. Nun arbeiten interdisziplinäre Forschungsteams an der Entwicklung von Robotern mit Sozialkompetenzen, die bereits in naher Zukunft eine effektive und enge Kooperation mit dem Menschen ermöglichen sollen. Doch was sind die Folgen einer zunehmenden Automatisierung durch Roboter für die Arbeitswelt? Der Vortrag stellt aktuelle Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur Mensch-Roboter-Kooperation vor und beleuchtet mögliche Chancen und Herausforderungen für Arbeitskräfte im Zeitalter der Industrie 4.0.

Dr. Christina Kreibich
Pressesprecherin der RWE Nuclear GmbH und Lehrbeauftragte an den Universitäten
Tübingen und Mannheim
Der Vortrag führt in die facettenreiche Welt der “Kommunikation 4.0” ein. An Beispielen aus der Praxis wird aufgezeigt, was unter diesem weit gefassten Begriff zu verstehen ist und welche Herausforderungen sich einer “Kommunikation 4.0” stellen. Welche konkreten Anwendungsmöglichkeiten von “Kommunikation 4.0” gibt es im Geschäftsleben und auch im privaten Umfeld? Wo liegen Chancen und Risiken? Welche Möglichkeiten und Folgewirkungen sind denkbar, die sich aus der Corona-Krise im Zusammenhang mit Industrie 4.0 und Kommunikation 4.0 ergeben könnten?

Professor Dr. Stefan Selke
Forschungsprofessur „Transformative und Öffentliche Wissenschaft“,
Hochschule Furtwangen University

Menschen optimieren ihre Körper mit Hilfe von Apps, teilen ihre persönlichen Daten in der Cloud und laufen mit Google Glass durch die Straßen, um ihr Leben als Videoclip mitzuschneiden und für immer abzuspeichern. Sieht so unsere Zukunft aus? In diesem Vortrag referiert Stefan Selke wichtige Aspekte seines Buches "Lifelogging: Wie die digitale Selbstvermessung unsere Gesellschaft verändert". Die als Innovationen gefeierten digitalen Lifestyle-Produkte werden nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft, sondern auch die elementarsten Aspekte des Menschseins ändern.

Dr. Britta Matthes
Leiterin der Forschungsgruppe Berufliche Arbeitsmärkte, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) Nürnberg
Die Befürchtungen, dass in Zukunft durch den zunehmenden Einsatz von sich selbst steuernden Maschinen oder Künstlicher Intelligenz viele Berufe verschwinden könnten, ist inzwischen der Einsicht gewichen, dass Berufe nur sehr selten völlig verschwinden. Vielmehr verändert sich durch die Digitalisierung die Berufelandschaft: Berufe entstehen neu, die Zahl der Beschäftigten in den Berufen und die in den Berufen zu erledigenden Tätigkeiten verändern sich.
Die Digitalisierung erweist sich dabei in der Covid-19-Pandemie als effektives Instrument, die Infektionsrisiken für die Arbeitnehmer zu minimieren. Der Vortrag zeigt anhand ausgewählter Beispiele, wie die Covid-19-Pandemie die Digitalisierung in den Berufen vorantreibt. Darüber hinaus wird dargestellt, in welchen Berufen es nicht möglich ist, die Infektionsrisiken durch den Einsatz digitaler Technologien zu reduzieren und somit andere Arbeitsschutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Plätze frei Finden Sie den Stil, der zu Ihnen passt! Für Frauen (211-10763)

ab Di., 8.6., 14.00 Uhr
Dozent: Ayhan Hardaldali

Stehen Sie auch öfter vor dem Kleiderschrank oder im Bekleidungsgeschäft und fragen sich, ob das Kleidungsstück wirklich zu Ihnen passt und Ihnen steht?
Was ist wirklich für Sie vorteilhaft, was schmeichelt der Figur, welche Farben lassen Sie strahlen, was unterstreicht Ihre Persönlichkeit? Finden Sie Ihre Stil-Persönlichkeit und machen Sie sich unabhängig von aktuellen Modetrends. Die Materialkosten sind in der Kursgebühr enthalten. Bitte mitbringen: Kleidungsstücke, Accessoires und Fotos von Kleidungsstücken. Die Materialkosten sind in der Kursgebühr enthalten.
Der Dozent ist Maskenbildner, Hairstylist, Imageberater und Business Coach IHK.

Plätze frei Einfach nur empfindlich oder nur wahrnehmungsbegabt? (211-10784)

ab Di., 6.7., 19.00 Uhr
Dozentin: Juliane Schneider

Kommt Ihnen das bekannt vor: Sie leben in einer starken Gefühlswelt und nehmen die Stimmungen anderer wahr? Stress, unangenehme Gerüche, grelles Licht oder kratzige Kleidung empfinden Sie als unangenehm? Lieben es lieber ruhig und meiden Lärm und große Menschenansammlungen? Und haben dabei das Gefühl, bei anderen damit auf wenig Verständnis zu stoßen? Dann könnte es sein, dass Sie zu den 15 - 20 % derjenigen gehören, die als hochsensibel oder hoch sensitiv bezeichnet werden. Oder dies trifft auf Ihren Partner oder Ihr Kind zu. Viele Hochsensible wissen es nicht und fühlen sich oft falsch oder anders. Dabei ist die Hochsensibilität eine Wahrnehmungsbegabung, die das eigene Leben und das der anderen bereichert und essenziell für unsere Gesellschaft ist. Oft ist die Hochsensibilität auch an eine Hochbegabung gekoppelt und es ist sehr wichtig, gerade Kinder und Jugendliche mit ihren feinen Antennen gut ins Leben zu begleiten und sie in ihrem speziellen Sosein zu bestärken. In dieser Abendveranstaltung werden die Herausforderungen und Möglichkeiten dieser "Gabe" besprochen und Fragen dazu beantwortet. Die Dozentin Juliane Schneider ist Gymnasiallehrerin und Systemische Therapeutin, Beraterin und Coach.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Kind irgendwie anders ist als andere? Ist Ihr Kind ein guter Beobachter und kann Menschen intuitiv einschätzen? Reagiert es empfindlich auf Lärm und Gerüche, kratzige Kleidung oder Veränderungen? Fühlt es intensiv und zeigt eine große Empathiefähigkeit? Dann könnte es sein, dass Ihr Kind hochsensibel ist!
Hochsensibilität ist eine normale vererbbare Veranlagung, die etwa 15 – 20 % aller Menschen (und auch Tiere) betrifft. Das Nervensystem eines hochsensiblen Menschen ist ‚offenporiger‘ als das normal sensibler Menschen und macht sie deshalb empfänglicher für Reize - emotionaler wie äußerer Art. Dies führt schnell zu einer Überforderung. Kinder reagieren darauf unterschiedlich, als Babys oft mit unvermitteltem Schreien, später entweder dadurch, dass sie sich von sich aus zurückziehen oder überaktiv bis aggressiv reagieren. Einige bekommen zu Unrecht die Diagnose AD(H)S, andere gelten als wahrnehmungsgestört, gehemmt, ängstlich oder hochbegabt. Dies sind jedoch nicht die Kennzeichen der Hochsensibilität, sondern vielmehr Folgeerscheinungen eines nicht bewussten Umgangs mit dieser Veranlagung. Viele Hochsensible fühlen sich oft falsch oder anders. Dabei ist die Hochsensibilität eine Wahrnehmungsbegabung, die das eigene Leben und das der Anderen bereichert und essentiell für unsere Gesellschaft ist. Oft ist die Hochsensibilität auch an eine Hochbegabung gekoppelt und es ist sehr wichtig, gerade Kinder und Jugendliche mit ihren feinen Antennen gut ins Leben zu begleiten und sie in ihrem speziellen Sosein zu bestärken.

Anmeldung möglich Schlagfertigkeit: Ich vertrete mich! (211-10793)

ab Fr., 7.5., 18.00 Uhr
Dozentin: Iris Espenlaub

Was passiert, wenn andere Sie angreifen, lächerlich machen, ablehnen oder Sie anecken, so, wie Sie sind? Stehen Sie manchmal überrumpelt und stumm da? Ärgern Sie sich immer wieder, wenn Ihnen eine passende Antwort bzw. Reaktion erst später einfällt? In diesem Seminar dürfen Sie eine Auswahl an Möglichkeiten kennenlernen und testen, um ruhiger und auf faire, wertschätzende, sowie beziehungsschonende Weise mit Angriffen und Ablehnungen umzugehen. Bringen Sie bitte Schreibzeug und Beispiele aus Ihrem Alltagsleben mit, die Sie konkret bearbeiten möchten. Eine Gebühr für das Begleitmaterial in Höhe von 2 Euro ist im Seminarpreis enthalten.