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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Psychologie
Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Psychologie

Kurs abgeschlossen Kooperationsreihe: Mitten im Leben vom Tod umfangen (191-10324)

ab Do., 4.4., 19.30 Uhr
Dozentin: Monika Panzer

Der Verlust eines Menschen ist ein einschneidendes Ereignis. Viele sorgen und fragen sich: Wie sie sich würdevoll von dem Verstorbenen verabschieden und ihn in Erinnerung bewahren? Welche Gestaltungsräume sind möglich? Wie mit der neuen Situation und der eigenen Trauer umgehen? Was kann mir dabei eine Hilfe sein? Der Abend liefert hierzu nicht nur Impulsvorträge, sondern lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Mit Pfarrer Dr. Paul Odoeme, Pfarrerin Birgit Schmogro und der freien Trauerrednerin Monika Panzer.

Kurs abgeschlossen Was wird aus mir? - Menschwerdung zwischen Anlage und Umwelt (191-10700)

ab Fr., 15.3., 19.30 Uhr
Dozent: Dr. med. Hans-Otto Dumke

Aus Forschungsergebnissen wissen wir, dass Anlage und Umwelt in verschiedenen Lebensphasen eine unterschiedliche Bedeutung haben. In der Kindheit werden wir eher durch die Umwelt geprägt.
Geschlechtsrollenstereotype können hier beispielsweise anhand des beobachtbaren Rollenverhaltens der Eltern erworben werden. Unser späteres Verhalten wird so durch die Phase der Sozialisation maßgeblich beeinflusst.
Im Erwachsenenalter sind es dann eher die Gene, die sich durchsetzen. Unser Äußeres ähnelt mehr und mehr dem unserer Eltern und so manche allzu bekannte Eigenart, die wir an unseren Eltern oder Großeltern vielleicht geliebt oder gehasst haben, tritt plötzlich auch bei uns auf. Im fortgeschrittenen Alter spielen Umwelteinflüsse wieder eine größere Rolle. Unsere Persönlichkeit ist möglicherweise ein Spielball zwischen Anlage und Umwelt.
Noch sind die Spielregeln nicht gänzlich verstanden. Der Wissensfortschritt jedoch beschleunigt sich von Jahr zu Jahr. So wissen wir z. B. aus einer der ältesten Längsschnittstudien an Zwillingen, dass kognitive Fähigkeiten, wie Intelligenz einen hohen erblichen Faktor von etwa 60 bis 70 % haben. Bedeutend geringer ist der Einfluss unserer Anlagen, wenn es um Persönlichkeitseigenschaften geht wie etwa Ängstlichkeit oder Offenheit gegenüber anderen. Hierbei werden 30 bis 40% den Genen zugeschrieben. Der Rest ist durch Einflüsse der Umwelt entstanden. Unsere Einstellungen, moralische Werte und auch politischen Überzeugungen sind nur zu einem sehr geringen Teil durch unsere Anlagen geprägt. Die entscheidende Rolle spielt hier unser soziales Umfeld. Der Biberacher Psychiater und Psychotherapeut, Dr. Hans-Otto Dumke, will versuchen, dieses Wechselspiel zwischen Anlage und Umwelt anhand der vorliegenden Untersuchungen zu erläutern.