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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Rhetorik
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Plätze frei Richtig streiten! - Konfliktmanagement und Deeskalation (202-10767)

ab Do., 15.10., 9.00 Uhr
Dozent: Jürgen Neff

In jedem Team gibt es Differenzen, Unstimmigkeiten, Konflikte. Teamleiter und Verantwortliche müssen Entscheidungen verkünden, die nicht jedem gefallen und auf Widerstand treffen. Und selbst in den besten Beziehungen und Ehen kommen Streit und Uneinigkeiten vor. Der entscheidende Unterschied zwischen gut oder schlecht funktionierenden Teams und Beziehungen ist nicht, dass es hier weniger Unstimmigkeiten gibt, sondern wie mit ihnen umgegangen wird. Denn in jedem Konflikt liegt immer die Chance auf Verbesserung und damit der Keim für Fortschritt. Frust über andere oder eine Situation entsteht, weil etwas nicht so läuft, wie wir es erwartet haben. Durch die richtige Bearbeitung dieses Missstandes aber werden oft innovative Lösungen freigesetzt. Vorausgesetzt, alle Parteien reden offen über ihre Bedürfnisse und Interessen, schaffen es, aus dem Anklage-Abwehr-Modus oder dem Opfer-Täter-Schema auszubrechen und stattdessen nach konstruktiven Lösungen zu suchen. In diesem Seminar lernen Sie, mit Differenzen, Frust und Konflikten lösungsorientiert umzugehen und sie in kreative Prozesse zu verwandeln. Wir reflektieren, wie Sie es schaffen, auch in solchen Situationen gelassen zu kommunizieren. Lernen Sie, Ihre Positionen zu vertreten, ohne angriffig oder übergriffig zu werden, dabei aber trotzdem Klartext zu reden. Sie treten mit freundlicher Stärke auf, zeigen ebenso Offenheit und Interesse für die Wahrnehmung und die Bedürfnisse anderer, entwickeln ein Gespür für Ihr Gegenüber. Sie üben, Differenzen auszuhalten, sie nicht zu vermeiden, stattdessen selbstbewusst und sachlich an konstruktive Lösungsmöglichkeiten zu gehen. Entscheidend dabei ist, sich selbst sowie den anderen von der Problemorientierung weg und zur Lösungsorientierung hinzubringen. Denn nur ein Streit ohne Sieger ist ein gewonnener Streit.

Moderieren mit Charme, Kreativität und der richtigen inneren Haltung
Erfolgreiche Moderation von Veranstaltungen und Diskussionen beinhaltet die Fähigkeit, zwei wichtige Funktionen zu erfüllen: Lokomotion und Kohärenz. Der Diskussionsleiter muss den Prozess steuern und vorantreiben, zugleich eine gemeinsame Basis schaffen für Kooperation und gegenseitigen Respekt. Dabei hat er selbst stets Neutralität zu wahren, fungiert lediglich als souveräner Leiter und achtsamer Unterstützer des Prozesses.
Im Training wird reflektiert, wie äußere Wirkung entsteht, was einen souveränen Moderator ausmacht und wie Sie es schaffen, freundlich und selbstbewusst als Host und Leader aufzutreten. Sie erhalten Grundwissen über Kommunikationspsychologie und nonverbale Kommunikation, lernen alle wichtigen Komponenten der Mimik und Körpersprache kennen, erfahren, wie Sie Ihre Ausstrahlung über den Körper beeinflussen sowie die nonverbalen Zeichen der Diskussionsrunde und des Publikums deuten. Wie muss eine Veranstaltung dramaturgisch aufgebaut sein, was kann ich gegen Lampenfieber tun, wie setze ich Pointen und Akzente? In konkreten Übungen werden Mimik, Gestik, Blickkontakt und Körperhaltung trainiert, Tipps zur stimmlichen Unterstützung von Inhalten gegeben. Zudem denken wir über die wichtigsten Präsentations- und Moderationstechniken nach, wie und wann der Moderator eingreifen sollte, auch welche unterstützenden Medien verwendet werden können. Lernen Sie, die Diskussionsteilnehmer mit gezielten Fragen zu fordern und zum Nachdenken anzuregen, mit dezenten
Provokationen Aussagen herauszulocken, ohne dabei angriffig oder übergriffig zu werden, trotzdem Neutralität zu wahren, zusammenzufassen und auch mal Klartext zu reden oder bei einer drohenden Eskalation selbstbewusst einzuschreiten. Sie treten mit „freundlicher Stärke“ auf, zeigen ebenso Offenheit und Interesse für die Wahrnehmung und Bedürfnisse aller Parteien, entwickeln Empathie und ein Gespür für den Diskussionsverlauf. Das wirkt sich auf Ihr Auftreten bei Differenzen und Unstimmigkeiten aus. Sie üben, diese auszuhalten, sie nicht zu vermeiden, sondern selbstsicher anzusprechen und sachlich konstruktive Lösungsmöglichkeiten einzufordern. Entscheidend ist die innere Haltung des Moderators. Sie wird während des Seminars stets reflektiert. Natürliche Souveränität entwickelt sich erst durch Erfahrung; mit den richtigen Tipps kann sie trainiert und ausgebaut werden. Denn
nur wer emotional echt - authentisch - kommuniziert und dabei alle Parteien sowie das Publikum im Blick hat, kann als selbstsicherer Hausherr auftreten, Prozesse in Gang und Menschen voran bringen.

Jeder von uns kennt solche Situationen: Der Chef, die Kollegen, die Eltern oder der eigene Partner oder die Kinder bringen uns zur Weißglut. Man fühlt sich ungerecht behandelt, kann aber seinem Unmut nicht gut Ausdruck verleihen. Im Umgang mit schwierigen Menschen fühlen wir uns oft hilflos, weil wir anscheinend nicht das richtige Handwerkszeug besitzen, Probleme zu benennen und Konflikte zu lösen. Die gute Nachricht lautet: Es gibt Lösungen!U nser Workshop  hilft Ihnen
• …den Sinn von Konflikten zu erfassen 
• …Grenzen zu setzen, sie zu benennen und zu schützen
• ….Strategien zu erwerben im Umgang mit der Unzufriedenheit anderer und mit mir selbst
• …ins Gespräch zu kommen und mutig zu streiten, ehrlich und offen zu reden 
Das alles kann ich lernen und gewinnbringend für mein Leben einsetzen!

Plätze frei Rhetorik, Kommunikation und mehr Durchblick (202-10798)

ab Sa., 23.1., 9.00 Uhr
Dozent: Bernd Haussmann

Die Kunst, frei zu reden, kann leichter und wesentlich einfacher praktiziert werden, als die meisten Menschen denken. Der Dozent zeigt, wie Sie ohne Umwege Ihr Publikum begeistern, es mitdenken und mitmachen lassen. Mit weniger, aber gezieltem Rednereinsatz erreichen Sie beim Hörer mehr. Verhaltenspsychologische Grundlagen, Kommunikationstechniken, Transferhilfen und gekonnte Präsentation machen jede Rede und Vorstellung und jedes Gespräch zu einem Erfolg. Diese neue Rhetorik kann gerade von "Anfängern" leichter und mit wesentlich weniger oder gar keinem Lampenfieber in kürzerer Zeit praktiziert werden.