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Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Kunstvorträge
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Kurs abgeschlossen Kulturnacht "Sprache unserer Region" (182-20195)

ab Fr., 14.9., 20.00 Uhr
Dozent: Hermann Wax

Der Kurzvortrag um 20 Uhr und um 22 Uhr behandelt nicht abstrakte Probleme und Theorien der Etymologie als akademischer Wissenschaft, sondern exemplarisch den oft sehr langen und verschlungenen Weg von Einzelwörtern des Schwäbischen, speziell des Oberschwäbischen, bis nach Biberach, z. B. warum wir 'Gsälz' statt Marmelade sagen, 'Geppel' statt Fahrzeug, 'Grasdackel' statt Blödmann, 'keien' statt werfen. 'micken' statt bremsen,'versecklen' statt verschimpfen 'Zeisdig' und 'Aftermeedig' statt Dienstag, etc., etc. Es werden dabei die wichtigsten Import-Wege ins (Ober-) Schwäbische aufgezeigt, z. B. Mittelhochdeutsch, Volksetymologie, Rotwelsch, Latein (ab dem Jahre Null,) Italienisch und Französisch seit dem Mittelalter. Unsere Muttersprache erweist sich nach Intention des Vortragenden dabei als genauer, differenzierter und ausdrucksstärker als unser Hochdeutsch. Fragen, auch Zwischenfragen sind willkommen.

Dem Mythos nach brachte Zeus in Stiergestalt die schöne Königstochter Europa auf die Insel Kreta - ihr Name gab unserem Erdteil seinen Namen. Doch nicht nur dieses Zeus’sche Liebesabenteuer machte die Insel berühmt. Als der Brite Arthur Evans im Jahr 1900 mit systematischen archäologischen Grabungen auf Kreta begann, ahnte er bereits, dass die europäische Kulturgeschichte teilweise korrigiert werden musste. Denn er entdeckte die Überreste der ältesten Hochkultur Europas, nämlich die der Minoer, die ca. 1500 Jahre bestand und eine große Ausstrahlungskraft besaß. Der Vortrag wird in die minoische Kultur einführen und aufzeigen, welche Einflüsse sie bereits aufnahm und wie sie andere Kulturen beeinflusst hat.