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Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Kunstvorträge
Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Kunstvorträge

Für Vorträge ist keine Anmeldung möglich.

Bildvortrag  im Rahmen der Georgischen Wochen 2022 von Soso Mekwevrishwili.

Anmeldung möglich Ausstellungsfahrt HfG Archiv (222-20307)

ab Sa., 12.11., 11.45 Uhr
Dozentin: Barbara Willar

Die Hochschule für Gestaltung, 1953 von Inge Scholl. Otl Aicher und Max Bill in Ulm gegründet, zählte in der Zeit ihres 25jährigen Bestehens international zu den fortschrittlichsten Ausbildungsstätten im Bereich Design und Umweltgestaltung und setzt mit ihrem Design-Konzept "ulmer modell" bis heute Maßstäbe.
Seit 2011 ist das HfG-Archiv ins ehemaligen Hochschulgebäude auf dem Ulmer Hochsträß zurückgekehrt und zeigt am dortigen Originalschauplatz sowohl in der ständigen Ausstellung wie auch in Sonderausstellungen die wechselvolle Geschichte der legendären Ausbildungsstätte für Gestalter.
„Von der Stunde Null bis 1968” wird an mehr als 200 Exponaten, Fotografien, Grafiken, und Schenkungen und Nachlässen dem Mythos HfG nachgespürt. Selbstverständlich sind alle HfG-Ikonen wie der >Ulmer Hocker<, das Stapelgeschirr >TC 100< oder die als „Schneewittchensarg” berühmt gewordene Radio-Phono-Kombination „SK 4” der Firma Braun zu sehen.
In der aktuellen Sonderausstellung anlässlich des 100. Geburtstags von Otl Aicher werden aus dessen reichhaltigem Nachlass eine Auswahl seiner berühmten Plakate vorgestellt. Otl Aichers international gewürdigte Arbeiten sind noch immer Impulsgeber und Vorbild angehender Gestalterinnen und Gestalter. Mit den Erscheinungsbildern der Olympischen Spiele 1972 in München beispielsweise schrieb er Designgeschichte.
Termin: Samstag, 12 November
Zeit: 11:45 Uhr vor dem Haupteingang
Ort: HfG-Archiv, am Hochsträß 8, 89081 Ulm
Anfahrt: Eigene Anfahrt, PKW oder Öffentliche Verkehrsmittel (Zug, Bus)
Kosten: 21 €

Eine Gemeinschaftsveranstaltung mit den Volkshochschulen Ehingen und Laupheim.

Amelie Klein, Kuratorin am Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele
dafür reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots, die Informationen
steuern, aber auch manipulieren können. »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« war
2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kommt zum Abschluss ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Zugleich haben die letzten Jahre gezeigt, wie stark politische Felder – etwa Wahlen oder Debatten über Diversität oder Klimawandel – heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Neben Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin präsentiert die Ausstellung Medieninstallationen, Computerspiele und Beispiele aus Film und Literatur. Sie zeigt, wie der Robotik-Boom unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert. Zugleich weitet sie den Blick für die ethischen und politischen Fragen, die die Robotik heute aufwirft.
Die Kuratorin Amelie Klein gibt in diesem Online-Vortrag einen Einblick in die Ausstellung.

Plätze frei Online: Die Normannen (222-20402)

ab Di., 25.10., 19.00 Uhr

Giulia Worf M.A.
Kuratorin der Ausstellung "Die Normannen", Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Die Reiss-Engelhorn-Museen widmen sich in einer umfassenden kulturhistorischen Ausstellung zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der faszinierenden Geschichte der Normannen. In einem spannenden Bilderbogen zeigen sie, wie aus Wikingern Normannen wurden, die seit dem 9. Jahrhundert das Gesicht Europas veränderten. Auf den Spuren der Nordmänner begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise von Skandinavien bis ans Mittelmeer, von der Ostseeküste bis nach Byzanz. Über allem steht die Erkenntnis, dass Vernetzung keine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist: Die Geschichte der Normannen ist die Geschichte von Mobilität, Eroberung und Innovation. Sie hat die Entwicklung Europas maßgeblich mitgestaltet. Die Schau beleuchtet anhand 300 hochkarätiger Leihgaben aus großen europäischen Sammlungen aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen aus historischer Perspektive. Kostbare Kunstgegenstände, Präziosen sowie Waffen und exotische Handelswaren spiegeln den kulturellen Austausch von Orient und Okzident wider. Entwicklung und Präsentation finden in Kooperation mit dem Museumsverband „Réunion des Musées Métropolitains“ in Rouen (Normandie) statt.
Die Ausstellung ist vom 18. September 2022 – 26. Februar 2023 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen. Die Kuratorin der Ausstellung, Giulia Worf, gibt Einblicke in das kuratorische Konzept und ausgewählte Ausstellungsstücke.

Dr. Petra Marx
Kuratorin der Ausstellung "Barbarossa – Die Kunst der Herrschaft“
LWL-Museum für Kunst und Kultur, Westfälisches Landesmuseum, Münster

Anlässlich des 900. Geburtstages des berühmten Stauferkaisers Friedrich I. Barbarossa (1122-1190) zeigt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster die große internationale Sonderausstellung
„Barbarossa - Die Kunst der Herrschaft“. Die schillernde Figur des Kaisers "Rotbart", der als schwäbischer Herzogssohn seit 1155 als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation die Geschicke Europas mit lenkte, steht im Zentrum der Schau, die sich auf zwei Standorte verteilt: das Kunstmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Münster und Schloss Cappenberg bei Selm. Die Ausstellung auf Schloss Cappenberg, die sich dem historischen Ort widmet, wird 2022 bereits einen Monat vor der Ausstellung in Münster beginnen.
Dieser Web-Vortrag stellt den Ausstellungsteil im LWL-Museum vor: dieser widmet sich in einem breiten kulturgeschichtlichen Überblick dem um Machtausgleich bemühten Politiker, tiefgläubigen Christen, streitbaren Ritter und potenten Kunstförderer Barbarossa. Mit den Augen des Kaisers, der 1190 während des dritten Kreuzzugs im heutigen Anatolien ertrinkt, wirft die Ausstellung einen Blick auf das in vieler Hinsicht spannende 12. Jahrhundert. Zahlreiche Städte werden gegründet und gelangen rasch zu wirtschaftlicher und kultureller Blüte, an den neu gegründeten Universitäten diskutieren Gelehrte aus den verschiedensten Ländern über Theologie, Philosophie und Naturwissenschaften. Der kulturelle Transfer über Grenzen hinaus führt zu einer Verschmelzung antiken, abendländischen und orientalischen Kulturgutes.
In der Ausstellung bilden der berühmte „Cappenberger Kopf“ und die Taufschale des Kaisers die zentralen Kunstwerke, die direkt mit der Person Barbarossa verknüpft sind. Der künstlerische Reichtum dieser Epoche spiegelt sich auch in anderen Exponaten der Ausstellung wider: in orientalischen Elfenbeinreliefs aus Sizilien, mit Emails geschmückten Reliquiaren aus dem Rheinland und kunstvoll geformten vergoldeten Bronzeskulpturen aus Niedersachsen.
Die Ausstellung im Kunstmuseum LWL wird vom 28. Oktober 2022 bis 5. Februar 2023 zu sehen sein.
Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Petra Marx, gibt Einblicke in das kuratorische Konzept und einen
Überblick über ausgewählte in der Ausstellung (LWL-Museum für Kunst und Kultur) gezeigte Werke.