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Junge vhs
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Toni, Ende 20, befindet sich in einer Sinnkrise. Sie hat jahrelang das wilde Studentenleben in Berlin genossen und zwei Hochschulabschlüsse, aber weder Geld noch einen erfüllenden Job.
Sie kehrt zu ihren Eltern in die schwäbische Provinz zurück und startet einen holprigen Neuanfang.

In der Allgäuer Heimatkomödie aus den 1980er Jahren wird erzählt, wie sich ein Bauer dagegen wehrt, an die Fernwasserleitung aus den Bergen kostenpflichtig angeschlossen zu werden.

Die Verfilmung der 1985 erschienenen Autobiografie „Herbstmilch – Lebenserinnerungen einer Bäuerin“ von Anna Wimschneider (1919–1993). Niederbayern 1927: Mit dem Tod ihrer Mutter endet die Kindheit der achtjährigen Anna Traunspurger. Fortan muss sie den Haushalt für die neunköpfige Bauernfamilie führen. So erwarten sie harte körperliche Arbeit, Entbehrungen und Mühsal im damals noch äußerst harten Landleben.
Nach der Heirat mit dem Jungbauern Albert wird ihr Leben nicht einfacher.

Der mit Preisen und Nominierungen ausgezeichnete Kameramann und Filmproduzent Helmut Barth aus Sulmingen hat mit "Der Landkreis Biberach in zwei Teilen" (D- 1983/1986-90 Min.) seiner Heimat ein Denkmal gesetzt. Teil 1: „Konturen einer Landschaft:Brauchtum im Landkreis Biberach im Jahresablauf: Fasnet, große und kleine Heimatfeste, religiöse Bräuche.
Teil 2: „Spuren der Vergangenheit“: Entstehung der oberschwäbischen Landschaft, ihre geologischen Besonderheiten sowie die geschichtliche Entwicklung mit Schwerpunkt Landkreis Biberach.

Anmeldung möglich vhs-Filmreihe - Kino im Rahmen der Heimattage (231-10425)

ab Fr., 23.6., 19.00 Uhr
Dozent: Adrian Kutter

In seinen Brauchtumsfilmen aus den 1980er-Jahren porträtiert Helmut Barth einen alten Schäfer, alte bäuerliche Arbeits- und Lebensweisen, das Brauchtum des Palmenbindens in Oberschwaben und schwäbische Fastnachtsrituale und deren historische Wurzeln.

Heimat Biberach
900 Jahre Biberach – Historisches Stadtfest 1987 (42 Min.)
Regie: Helmut Barth
Gerberei Benz (1971-18 Min.) Regie: Helmut Barth
Die Wieland-Stadt Biberach – Sterbende Romantik
Fragmente aus einem Film von Anton Kutter (1926-5 Min.)
Biberach und Schützenfest 1913 (12 Min.)
Biberach und Schützenfest 1962-1964 (30 Min.)

Andreas Reiner reist mit seiner Kamera zu Menschen, die selten im Licht der Öffentlichkeit stehen. Er will den Vergessenen und Verlorenen dieser Gesellschaft ein Gesicht geben. Reiner schaut dorthin, wo andere wegsehen, fotografiert Gesichter von Hinterbliebenen, Hände von Toten oder deren Grabbeigaben, Menschen mit Behinderung oder Frauen, die Sternenkinder zur Welt gebracht haben. Reiner hat einen Sinn für Außenseiter und Ausgestoßene, weil er sich selbst als einen solchen empfindet. Der Film verfolgt den Ausnahme-Fotografen bei seiner Arbeit und zeigt sein genügsames Leben auf einem baufälligen Bauernhof zusammen mit Ochse Anton und Hund Pauline.
Der Film begleitet Andreas Reiner bei dieser Arbeit und versucht zu verstehen, was sein Ansporn, was seine Motivation ist. Dabei spielt seine eigene Geschichte eine zentrale Rolle und bringt uns den Menschen Andreas Reiner näher.
Reiner ist der Sohn eines erfolgreichen Fabrikanten. Als sein Vater mit 47 Jahren stirbt, wird seine Mutter manisch-depressiv. In den frühen Morgenstunden seines 20. Geburtstags klingelt die Polizei, erklärt, dass sich seine Mutter vor den Zug geworfen hat. Als Geschenk hinterlässt sie ihm eine Levi`s 501 und 50 Mark – aber keinen Abschiedsbrief. Reiners Leben bricht zusammen. Bald ist der Fabrikantensohn arbeitslos, wohnsitzlos. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie folgt.
Dann entdeckt er seine Passion – die Fotografie.

SCHATTENKIND wurde bei den Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Preis für die beste Regie eines Dokumentarfilmes ausgezeichnet.

Die vhs freut sich an diesem Abend den Film für Interessierte zu zeigen. Andreas Reiner wird persönlich anwesend sein und eine kurze Einführung zum Film geben.

Dokumentarfilm von Hille Norden über eine syrische Familie in Deutschland. Der Protagonist Saher Ayyash ist während des Films anwesend und steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung.
Karten können über den Traumpalast Biberach erworben werden.

Wilhelm will Schriftsteller werden und begibt sich auf Themensuche. Er reist von Glückstadt über Hamburg und Bonn bis nach Frankfurt. Unterwegs trifft er ein ungleiches Paar, verliebt sich und freundet sich mit einem umherschweifenden Dichter an. Doch was Wilhelm in der Ferne sucht, kann er nur bei sich selbst finden. Seine Reise endet auf der Zugspitze in der berühmt gewordenen Einstellung, die Caspar David Friedrichs Gemälde "Der Wanderer über den Wolken" darstellt. Wenders’ Drama erhielt insgesamt sechs deutsche Bundesfilmpreise (Film, Drehbuch, Kamera, Musik, Regie, Schnitt). Das Drehbuch von Peter Handke basiert auf den Motiven von Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre".

 Luis Trenker in einer seiner berühmtesten Rollen als italienischen Bergführer Tonio Carrel. Im Mittelpunkt des Films steht der authentische Konkurrenzkampf zweier Seilschaften um die Erstbesteigung des Matterhorns im Jahre 1865. Durch eine Intrige gelingt es einer Gruppe unter der Führung des Engländers Whymper als Erste den Gipfel zu erreichen. Der geschlagene Italiener Carrel kehrt daraufhin wenige Meter vor dem Ziel enttäuscht um. Beim Abstieg ins Tal geschieht dann das Unglück. Drei der siegreichen Bergsteiger stürzen in den Tod und Whymper wird verdächtigt, das verbindende Seil durchschnitten zu haben, um sein eigenes Leben zu retten. Es kommt zu einer dramatischen Gerichtsverhandlung. Whympers Lage scheint aussichtslos. Einzig das gerissene Seil könnte seine Unschuld beweisen. Doch dieses Seil bleibt scheinbar unauffindbar am Matterhorn zurück...



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