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Plätze frei Heimattage: Baden und Württembergs Geschichte (231-10402)

ab Fr., 5.5., 19.00 Uhr
Dozent: Matthias Hofmann

Unser "Ländle" ist einladend: Bei Ausflügen und Wanderungen, bei einer Besichtigung mit
dem Besuch gibt es viele Entdeckungen zu machen. Mal ist es ein altes Gebäude, mal eine
historische Person, die unser Interesse finden. Diese Entdeckungen machen noch mehr
Spaß, wenn man wenigstens ein bisschen weiß, wer und was uns da in Stadt und Land begegnet.
An exemplarisch dargestellten Ereignissen und mit einem groben Blick auf die Entwicklung
der badischen und württembergischen Dynastien, werden Zusammenhänge aufgezeigt
und auch Personen vorgestellt, die für die Geschichte des Landes prägend waren
Der Graf Eberhard im Barte und der "Türken Louis" werden da ebenso zu nennen sein, wie
die Gründungsväter des heutigen Bundeslandes.
        

Was wächst denn "da rund um mich her" - einheimische Flora im Landkreis Biberach: Geführte Wanderung mit Beschreibung der wichtigsten Pflanzen unserer Natur.

Toni, Ende 20, befindet sich in einer Sinnkrise. Sie hat jahrelang das wilde Studentenleben in Berlin genossen und zwei Hochschulabschlüsse, aber weder Geld noch einen erfüllenden Job.
Sie kehrt zu ihren Eltern in die schwäbische Provinz zurück und startet einen holprigen Neuanfang.

In der Allgäuer Heimatkomödie aus den 1980er Jahren wird erzählt, wie sich ein Bauer dagegen wehrt, an die Fernwasserleitung aus den Bergen kostenpflichtig angeschlossen zu werden.

Die Verfilmung der 1985 erschienenen Autobiografie „Herbstmilch – Lebenserinnerungen einer Bäuerin“ von Anna Wimschneider (1919–1993). Niederbayern 1927: Mit dem Tod ihrer Mutter endet die Kindheit der achtjährigen Anna Traunspurger. Fortan muss sie den Haushalt für die neunköpfige Bauernfamilie führen. So erwarten sie harte körperliche Arbeit, Entbehrungen und Mühsal im damals noch äußerst harten Landleben.
Nach der Heirat mit dem Jungbauern Albert wird ihr Leben nicht einfacher.

Der mit Preisen und Nominierungen ausgezeichnete Kameramann und Filmproduzent Helmut Barth aus Sulmingen hat mit "Der Landkreis Biberach in zwei Teilen" (D- 1983/1986-90 Min.) seiner Heimat ein Denkmal gesetzt. Teil 1: „Konturen einer Landschaft:Brauchtum im Landkreis Biberach im Jahresablauf: Fasnet, große und kleine Heimatfeste, religiöse Bräuche.
Teil 2: „Spuren der Vergangenheit“: Entstehung der oberschwäbischen Landschaft, ihre geologischen Besonderheiten sowie die geschichtliche Entwicklung mit Schwerpunkt Landkreis Biberach.

Anmeldung möglich vhs-Filmreihe - Kino im Rahmen der Heimattage (231-10425)

ab Fr., 23.6., 19.00 Uhr
Dozent: Adrian Kutter

In seinen Brauchtumsfilmen aus den 1980er-Jahren porträtiert Helmut Barth einen alten Schäfer, alte bäuerliche Arbeits- und Lebensweisen, das Brauchtum des Palmenbindens in Oberschwaben und schwäbische Fastnachtsrituale und deren historische Wurzeln.

Heimat Biberach
900 Jahre Biberach – Historisches Stadtfest 1987 (42 Min.)
Regie: Helmut Barth
Gerberei Benz (1971-18 Min.) Regie: Helmut Barth
Die Wieland-Stadt Biberach – Sterbende Romantik
Fragmente aus einem Film von Anton Kutter (1926-5 Min.)
Biberach und Schützenfest 1913 (12 Min.)
Biberach und Schützenfest 1962-1964 (30 Min.)

Andreas Reiner reist mit seiner Kamera zu Menschen, die selten im Licht der Öffentlichkeit stehen. Er will den Vergessenen und Verlorenen dieser Gesellschaft ein Gesicht geben. Reiner schaut dorthin, wo andere wegsehen, fotografiert Gesichter von Hinterbliebenen, Hände von Toten oder deren Grabbeigaben, Menschen mit Behinderung oder Frauen, die Sternenkinder zur Welt gebracht haben. Reiner hat einen Sinn für Außenseiter und Ausgestoßene, weil er sich selbst als einen solchen empfindet. Der Film verfolgt den Ausnahme-Fotografen bei seiner Arbeit und zeigt sein genügsames Leben auf einem baufälligen Bauernhof zusammen mit Ochse Anton und Hund Pauline.
Der Film begleitet Andreas Reiner bei dieser Arbeit und versucht zu verstehen, was sein Ansporn, was seine Motivation ist. Dabei spielt seine eigene Geschichte eine zentrale Rolle und bringt uns den Menschen Andreas Reiner näher.
Reiner ist der Sohn eines erfolgreichen Fabrikanten. Als sein Vater mit 47 Jahren stirbt, wird seine Mutter manisch-depressiv. In den frühen Morgenstunden seines 20. Geburtstags klingelt die Polizei, erklärt, dass sich seine Mutter vor den Zug geworfen hat. Als Geschenk hinterlässt sie ihm eine Levi`s 501 und 50 Mark – aber keinen Abschiedsbrief. Reiners Leben bricht zusammen. Bald ist der Fabrikantensohn arbeitslos, wohnsitzlos. Ein Aufenthalt in der Psychiatrie folgt.
Dann entdeckt er seine Passion – die Fotografie.

SCHATTENKIND wurde bei den Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Preis für die beste Regie eines Dokumentarfilmes ausgezeichnet.

Die vhs freut sich an diesem Abend den Film für Interessierte zu zeigen. Andreas Reiner wird persönlich anwesend sein und eine kurze Einführung zum Film geben.

Anmeldung möglich Heimattage: Schwäbisch für Anfänger - " Woisch was i moin? " (231-10429)

ab Fr., 17.2., 19.00 Uhr
Dozentin: Ursula Lutz-Reinhardt

Sprache ist der Schlüssel zur Integration, aber wie sieht es in der Realität aus? Viele der hier lebenden Ausländer klagen, dass sie trotz guter Sprachkenntnisse oft Probleme mit dem schwäbischen Dialekt haben. Aber auch aus anderen Bundesländern Zugezogene rätseln bisweilen bei manchen Redewendungen und Wörtern. Was ist ein "Gsälzbrot" und was ist Dreiviertel zwölf? Sei es beim Einkaufen, am Arbeitsplatz oder im Freundeskreis: Immer wieder kommt es wegen umgangssprachlicher Wendungen oder des Dialekts zu Missverständnissen und Unsicherheiten. In diesem Seminar versucht die Dozentin anhand von Fallbeispielen auf die Tücken des Dialekts einzugehen. Eigene Beiträge der Kursteilnehmer/innen sind ausdrücklich erwünscht!
Der Spaßfaktor ist garantiert.

 



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