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Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Kunsthistorische Seminare
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Amelie Klein, Kuratorin am Vitra Design Museum, Weil am Rhein

Science-Fiction wird Realität: Seit einigen Jahren hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele
dafür reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots, die Informationen
steuern, aber auch manipulieren können. »Hello, Robot. Design zwischen Mensch und Maschine« war
2017 die erfolgreichste Ausstellung in der Geschichte des Vitra Design Museums und kommt zum Abschluss ihrer weltweiten Tournee noch einmal zurück nach Weil am Rhein. Dafür wird sie um wichtige Entwicklungen in Robotik und Digitalisierung der letzten Jahre ergänzt, denn der Robotik-Boom ist ungebrochen. Zugleich haben die letzten Jahre gezeigt, wie stark politische Felder – etwa Wahlen oder Debatten über Diversität oder Klimawandel – heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Neben Robotern aus dem Wohnbereich, der Industrie oder der Medizin präsentiert die Ausstellung Medieninstallationen, Computerspiele und Beispiele aus Film und Literatur. Sie zeigt, wie der Robotik-Boom unser Leben verändert – und wie Design die Robotik verändert. Zugleich weitet sie den Blick für die ethischen und politischen Fragen, die die Robotik heute aufwirft.
Die Kuratorin Amelie Klein gibt in diesem Online-Vortrag einen Einblick in die Ausstellung.

Plätze frei Online: Die Normannen (222-20402)

ab Di., 25.10., 19.00 Uhr

Giulia Worf M.A.
Kuratorin der Ausstellung "Die Normannen", Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Die Reiss-Engelhorn-Museen widmen sich in einer umfassenden kulturhistorischen Ausstellung zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum der faszinierenden Geschichte der Normannen. In einem spannenden Bilderbogen zeigen sie, wie aus Wikingern Normannen wurden, die seit dem 9. Jahrhundert das Gesicht Europas veränderten. Auf den Spuren der Nordmänner begeben sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Reise von Skandinavien bis ans Mittelmeer, von der Ostseeküste bis nach Byzanz. Über allem steht die Erkenntnis, dass Vernetzung keine Erfindung des 21. Jahrhunderts ist: Die Geschichte der Normannen ist die Geschichte von Mobilität, Eroberung und Innovation. Sie hat die Entwicklung Europas maßgeblich mitgestaltet. Die Schau beleuchtet anhand 300 hochkarätiger Leihgaben aus großen europäischen Sammlungen aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen aus historischer Perspektive. Kostbare Kunstgegenstände, Präziosen sowie Waffen und exotische Handelswaren spiegeln den kulturellen Austausch von Orient und Okzident wider. Entwicklung und Präsentation finden in Kooperation mit dem Museumsverband „Réunion des Musées Métropolitains“ in Rouen (Normandie) statt.
Die Ausstellung ist vom 18. September 2022 – 26. Februar 2023 in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim zu sehen. Die Kuratorin der Ausstellung, Giulia Worf, gibt Einblicke in das kuratorische Konzept und ausgewählte Ausstellungsstücke.