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Programm / Programm / 2 Kultur und Gestalten / Musiktheorie
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Plätze frei Online: Musik kompakt Teil 2 (212-20824)


Dozent: Dr. Jörg Riedlbauer

Zugegeben: Ein Programmzettel in Oper oder Konzert liest sich manchmal schon wie eine Ansammlung „böhmischer Dörfer“. Was in aller Welt ist ein „Allegro molto“, was ein „Adagio“? Warum stehen bei einem „Klavierquartett“ keine vier Flügel auf dem Podium, sondern nur einer? Weshalb werden „Trisonaten“ der Barockzeit nicht von drei, sondern von vier Musikern gespielt? Wieso redet man bei Wagner von Musikdramen und bei Händel von Opern? Was verbirgt sich hinter Abkürzungen wie „BVV“, „Hob“ oder „KV“?Unter Einbeziehung von Musikgeschichte, Formenlehre, Stil- und Instrumentenkunde setzt der Musikwissenschaftler Dr. Jörg Riedlbauer, Kulturdezernent der Stadt Biberach seine Reihe „Musik kompakt“ fort und gibt Antworten auf solche und andere Fragen.
Nach der Kursanmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zur vhs-cloud. Die Videosequenzen können nach Anmeldung individuell abgerufen werden.

Plätze frei Online: Musik kompakt (212-20825)


Dozent: Dr. Jörg Riedlbauer

Zugegeben: Ein Programmzettel in Oper oder Konzert liest sich manchmal schon wie eine Ansammlung „böhmischer Dörfer“. Was in aller Welt ist ein „Allegro molto“, was ein „Adagio“? Warum stehen bei einem „Klavierquartett“ keine vier Flügel auf dem Podium, sondern nur einer? Weshalb werden „Trisonaten“ der Barockzeit nicht von drei, sondern von vier Musikern gespielt? Wieso redet man bei Wagner von Musikdramen und bei Händel von Opern? Was verbirgt sich hinter Abkürzungen wie „BVV“, „Hob“ oder „KV“? Unter Einbeziehung von Musikgeschichte, Formenlehre, Stil- und Instrumentenkunde gibt der Musikwissenschaftler Dr. Jörg Riedlbauer, Kulturdezernent der Stadt Biberach, mit „Musik kompakt“ Antworten auf solche und andere Fragen.
Nach der Kursanmeldung erhalten Sie die Zugangsdaten zur vhs-cloud. Die Videosequenzen können nach Anmeldung individuell abgerufen werden.

Plätze frei Musik in der Zeit Matthias Erzbergers (212-20826)

ab Mi., 22.9., 19.00 Uhr
Dozent: Dr. Jörg Riedlbauer

In der knapp 50 Jahre währenden Lebensspanne von Matthias Erzberger (1875-1921) vollziehen sich bedeutsame musikgeschichtliche Entwicklungen. 1876 kommt es bei den ersten Bayreuther Festspielen zur ersten Gesamtaufführung von Richard Wagners "Ring des Nibelungen", ein Werk, welches in seiner gesellschaftskritischen Kernaussage, dramaturgischen Anlage und stilistischen Ausprägung noch bis weit ins 20. Jahrhundert nachwirkte. In Frankreich und Italien formiert sich der Impressionismus (führend werden Ravel, Debussy oder Respighi), während in Deutschland Beethovens sinfonisches Erbe ins Monumentale katapultiert wird (Mahler, Strauss, zunächst auch noch Schönberg) und dabei auch andere Genres wie die Kirchen- und Orgelmusik prägt (z. B. Max Reger). Strauss war es dann auch, der mit "Salome" und "Elektra" das Tor zum expressionistischen Musiktheater aufstieß und damit u. a. auch Strawisnskys Ballett "Le sacre du printemps" beeinflusste. Nach Kriegsende jedoch begaben sich gerade diese beiden Komponisten gleichsam "rückwärts zu neuen Ufern", indem sie sich in nachfolgenden Werken bewusst mit Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auseinandersetzten und deren Stilelemente in ihr eigenes Schaffen integrierten: Strauss beschäftigte sich mit französischen Barockmeistern wie Lully und Couperin; Strawinsky wandte den Blick nach Italien und entdeckte Pergolesi als Inspirationsquelle.
Das Seminar von Kulturdezernent Dr. Jörg Riedlbauer wird einen Überblick über diese vielgestaltige Musikepoche vermitteln.
Eine Anmeldung ist notwendig.

Von der allumfassenden Kraft der Musik ist immer wieder die Rede – und wenn es heute einen Komponisten gibt, der mit seinen monumentalen und ausdrucksstarken Klangvisionen tatsächlich Menschen aller Kontinente, Länder und Kulturen in seinen Bann zieht, dann ist es Karl Jenkins. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Klangmagier aus Wales vor allem mit sakralen Projekten, die sich über Religionsgrenzen hinwegsetzen und die versöhnenden Kräfte der Menschen heraufbeschwören. So auch im Oratorium The Peacemakers. Es ist eine Hommage an Menschen, die sich für den Frieden eingesetzt haben. Überwiegend reflektiert es große, globale Friedensstifter des 20. Jahrhunderts wie Mahatma Gandhi, Dalai Lama, Martin Luther King, Nelson Mandela u.a. Jenkins nimmt folgenden Leitgedanken auf: "Alle Religionen singen dies eine Lied: Möge Frieden mit Dir sein". Es gibt musikalisch gesehen keine unzugänglichen dissonanten Elemente, die so oft mit Neuer Musik verbunden werden. Für klangliche Abwechslung sorgt Jenkins, indem er die klassische Orchesterbesetzung durch Instrumente aus anderen Kulturen und Musikstilen ergänzt. z. B. E-Gitarre und Saxophon. Ralf Klotz, Kirchenmusiker an der Stadtpfarrkirche St. Martin Biberach, führt in die Hintergründe, Textzusammenstellung und Musik dieses monumentalen, immer populärer werdenden Musikwerkes ein, das am 16. Juli als Partnerschaftskonzert mit Guernsey aufgeführt werden wird. Der Abend wird illustriert mit Klangbeispielen und Chorausschnitten.