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Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Soziologie
Programm / Programm / 1 Politik und Gesellschaft / Soziologie

Die Folgen der Klimakrise treffen die Menschen unterschiedlich. Während der Globale Norden Hauptverursacher ist, leiden Menschen im Globalen Süden unmittelbar an den Auswirkungen. Besonders betroffen sind Frauen. Geschlechterrollen bestimmen ihren sozialen Status, die Arbeitsaufteilung, Zugänge zu Ressourcen und politische Teilhabe. Wassermangel und andere Klimaeffekte beeinträchtigen darüber hinaus massiv ihre Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Veranstaltung beleuchtet die Frage, wie Genderaspekte in der Klimapolitik stärker berücksichtigt werden müssen.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Stadt.Land.Welt – Web". Die Reihe ist eine Kooperation zwischen Engagement Global, dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV), DVV International sowie den Volkshochschulverbänden Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Sie findet statt im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), das sich unter anderem dafür einsetzt, entwicklungspolitische Bildungsangebote für Menschen in ländlichen Räumen anzubieten. Das EBD-Programm wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Teilnehmenden benötigen einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Teilnehmenden sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über die Chat-Funktion an den Referierenden gerichtet werden.

Klimaschutz ist wichtig. Wissenschaftler fordern deshalb anspruchsvolle Ziele und effektive Maßnahmen, um den Klimawandel und seine Folgen einzudämmen. Statt von den Renditen einer intakten Natur zu leben, wirtschafte der Mensch auf ihre Kosten. Als Konsumenten können wir mit Kaufentscheidungen Einfluss auf die biologische Vielfalt nehmen. Doch die großen Steuerungselemente hat die Politik in der Hand. Setzt die Politik die nötigen Anreize? Wie schaffen wir eine „klimaneutralen Gesellschaft“? Was können wir selbst als Verbraucher tun? Und an welchen Stellschrauben muss die Politik drehen?

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe "Stadt.Land.Welt – Web". Die Reihe ist eine Kooperation zwischen Engagement Global, dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV), DVV International sowie den Volkshochschulverbänden Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Sie findet statt im Rahmen des Programms Entwicklungsbezogene Bildung in Deutschland (EBD), das sich unter anderem dafür einsetzt, entwicklungspolitische Bildungsangebote für Menschen in ländlichen Räumen anzubieten. Das EBD-Programm wird finanziert mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Teilnehmenden benötigen einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss. Die Teilnehmenden sind in der Veranstaltung nicht sichtbar und hörbar. Fragen und Diskussionsbeiträge können über die Chat-Funktion an den Referierenden gerichtet werden.

Prof. Dr. habil. Ulrich Otto, Alterns- und Wohnforscher, age-research.net Tübingen/Zürich

Nur was für Bessergestellte und in der Stadt? Gemeinschaftliches Wohnen ist längst viel mehr als eine kleine Nische! Das Spannende: Darunter sind heute ganz viele verschiedene Wohnformen für ganz
viele Lebenssituationen und -phasen. Mal sind es relativ ähnliche Gruppen (z.B. Frauen nach der Erwerbsphase), mal wird absichtsvoll gemischt (nach Haushaltsgröße, Alter, Geldbeutel). Engagement ist mal verbindlich, anderswo freiwillig usw. Das Spektrum reicht von der losen Hausgemeinschaft einer Baugruppe bis hin zum großen genossenschaftlichen Wohnprojekt mit hohem Solidaranspruch. Einige erlauben sehr flexible Wohnungsgrößen je nach momentaner Familienkonstellation, es gibt Gemeinschaftsinfrastruktur und zumietbare Zimmer oder es kann ganz nahräumlich umgezogen werden. Ganz oft heute dabei: Clusterwohnen – als der Versuch, mit begrenzten Wohnflächen sowohl Rückzug als auch Gemeinschaftsleben zu ermöglichen, aber weder das eine wie das andere starr vorzugeben. Und immer öfter dabei: vielfältige Formen, um mit Gemeinschaftswohnen besser mit Alter oder Unterstützungsbedarf zurecht zu kommen. Mal mit „Zeitkonten“ fürs Helfen, mal mit eingestreuten betreuten WGs. Fast immer dabei: Anspruch und Chance, gemeinsam weniger Fläche und Ressourcen zu brauchen und gutes Wohnen bezahlbarer und stadtverträglicher zu machen. Win-win für Individuen und die Quartiere.